Magazin

„Niemand weiß alles, aber niemand weiß nichts.“ (vgl. Paulo Freire 1989: 29)

Wir wollen Diskurse um Forschung – Bildung – Politik im Bereich Entwicklung einem breiteren Publikum zugänglich machen. Unser Redaktionsteam verfolgt im Magazin aktuelle Debatten, stellt einschlägige Publikationen vor und dokumentiert Veranstaltungen zu diesen Themen.


Systematisierung von Erfahrungen.

„Systematisierung von Erfahrungen“ ist ein partizipativer Lernprozess, der ausgehend von den Erfahrungen der Akteure und Akteurinnen Wissen über die Praxis erzeugt. Es ist eine Methode, die es erlaubt, implizites Wissen sichtbar und sozialisierbar zu machen....

Rohstoffe – Fluch und Segen zugleich?

Internationale Rohstoffpolitik: Wer profitiert – welche Alternativen gibt es? So der Titel und die zentrale Frage des 26. Forums FH am 17. Oktober 2016 im BFI Wien, anlässlich der Erscheinung des neuen HSK-Bandes „Rohstoffe und...

Globale Nachhaltigkeit braucht nationale Aktion.

Welche nationalen Handlungsmöglichkeiten gibt es zur Umsetzung einer globalen Nachhaltigkeit? Und welche Herausforderungen stellen sich dabei? Zur Diskussion dieser Fragen lud das „Austrian Chapter des Club of Rome“ am 12. Oktober 2016.  Die Veranstaltung fand...

Die Türkei im Fokus des Journals für Entwicklungspolitik.

Die neue Ausgabe des Journals für Entwicklungspolitik sei die bisher umfangreichste und kontroverseste in der Geschichte des JEP, verkündete Puplikationsmanager Clemens Pfeffer (Mattersburger Kreis) bei deren Präsentation am 22. September 2016. Das Heft beschäftigt sich...

Das Thema: Sozial-ökologische Transformationen jetzt!

Das Thema der 7. Entwicklungstagung 2017

Die Welt verändert sich – ökologisch, ökonomisch, politisch, kulturell und sozial. Transformationen bedrohen, können aber auch als Chance zur produktiven Gestaltung sozial-ökologischer Verhältnisse gesehen werden. Der Krisendiskurs tritt heute im Plural auf und wird zur...

Beim Reden kommen die Leut z‘amm.

Im Rahmen des „Langen Tags der Flucht“ am 30. September 2016 lud die BIWI-SOLIdee ins Institut für Bildungswissenschaft ein. Bei ungezwungener Atmosphäre wurden Geschichten zum Thema Flucht erzählt und Initiativen zu Migration und Bildung vorgestellt....

Ländliche Entwicklung in ihrer Komplexität verstehen. Ein Bericht vom Tropentag 2016.

Vom 18. bis 21. September fand der „Internationale Tropentag 2016“ in Wien statt. Teil des Programms war ein Workshop zum Thema „Komplexe Systeme – Einfache Lösungen? Zum Umgang mit Diversität in kleinbäuerlichen Strukturen“, indem ForscherInnen...

Gute Rechte für alle!? - Chancen und Gefahren (menschen-)rechtsbasierter Entwicklungsstrategien.

Am 20. Juni 2016 wurde im Rahmen der Dialogreihe „Gutes Leben für alle“ über Chancen und Gefahren (menschen-)rechtsbasierter Entwicklungsstrategien diskutiert. Zentral dabei war die Fragestellung, welche Maßnahmen notwendig wären, um einer Entpolitisierung der Menschenrechte entgegenzuwirken. Die...

Abhängigkeit und Entwicklung – von Lateinamerika lernen?

Am 24. Juni 2016 lud der Mattersburger Kreis zur Präsentation des Journals für Entwicklungspolitik „Dependenztheorien Reloaded“ (JEP-Ausgabe 3/2015) ein. Dabei wurde deutlich: Die Problematik der Abhängigkeit ist hochaktuell und nicht nur eine Sache des globalen...

Szenische Forschung und das „Theater mit der Verständigung".

Das Forschungsseminar „Change!“, unter Anleitung von Birgit Fritz und Gerald Faschingeder, bescherte Studierenden der Internationalen Entwicklung eine Forschungserfahrung der besonderen Art: „Theater der Unterdrückten“ als Forschungsmethode hebt Grenzen zwischen Forschern und Beforschten auf. Wissenschaft, darstellende...

Kann Wissenschaft global denken?

Am 2. Juni 2016 wurde der neue Sammelband der Reihe „Salzburger interdisziplinäre Diskurse“ zum Thema „Wissenschaft und globales Denken“ präsentiert. Darin finden sich auch Beiträge von JungforscherInnen der Entwicklungstagung 2014 und ein Text von Gerald...

Terrorismus aus feministischer Perspektive: Ansätze und Kontroversen.

Wie setzen sich feministische Positionen mit Terrorismen auseinander? Welche Möglichkeiten bietet feministische Kritik? Diesen Fragen widmete sich die Diskussionsveranstaltung „Terrorismen diskutieren. Feministische Perspektiven auf internationale Gewalt“ am 13. April im C3 – Centrum für Internationale...

C3-Award für Forschungsarbeiten zu internationaler Entwicklung – ein Anlass zum Feiern!

Am 31. Mai 2016 gab es im C3 – Centrum für internationale Entwicklung Anlass zum Feiern: Die Verleihung des erstmals ausgeschriebenen C3-Awards für vorwissenschaftliche Arbeiten zu Themen der internationalen Entwicklung. Stolze 102 Einreichungen zeugten vom...

ReOrient – Andre Gunder Frank schreibt Globalgeschichte neu.

Andre Gunder Franks Werk „ReOrient – Globalwirtschaft im Asiatischen Zeitalter“ stand am 18. Mai 2016 im C3 – Centrum für internationale Entwicklung im Mittelpunkt. Wie der Weltsystemtheoretiker Globalgeschichte neu erzählt, Eurozentrismus überwindet und Asien in...

Das Kollektiv in mir – für oder gegen mich?

Im vierten Modul von „Theater in Aktion“ zum Thema „Theater und Therapie – Das Kollektiv in mir“ wurde die Macht kollektiver Vorstellungen durch Methoden des Theaters der Unterdrückten erforscht und herausgefordert. Erfahrbar wurde, dass emanzipatorisches...

Bildung für alle – aber wer soll das bezahlen?

Gemäß den „Sustainable Development Goals“ (SDGs) soll inklusive, gerechte und hochwertige Bildung für alle Menschen gewährleistet werden. Aber wer soll das bezahlen? Die Plattform „Globale Bildungsgerechtigkeit“ lud am 26. April 2016 zur Diskussion dieser Frage...

Energiewende – Warum, wie und für wen?

Am 18. April 2016 lud die Dialogreihe „Gutes Leben für alle“ zur Auseinandersetzung mit der Frage „Energiewende – Warum und für wen?“ ein. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Notwendigkeit eines grundlegend neuen Verhältnisses von...

Hilfe!? (Gem)Einsam für eine bessere Welt.

Am 16. März 2016 hatten zahlreiche BesucherInnen der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik die Gelegenheit, gesellschaftlich engagierte Menschen als „lebende Bücher“ kennenzulernen: Eine „living books“-Veranstaltung bot Raum für Erfahrungsaustausch zu sozialem und politischem Engagement. Wozu eine „living...

Agroökologische Lernräume: Bildung von BäuerIn zu BäuerIn.

Im Rahmen der Studierendenkonferenz „In[ter]ventions“ sprach Katrin Aiterwegmair am 13. März über die Ermöglichung partizipativer Lernräume für BäuerInnen in Mexiko und Kuba. Diese Form von agroökologischer Bildung ist Thema des neuen Forschungsprojekts, das sie für...

Gewerkschaften im Nord-Süd-Konflikt.

Globalisierung hat diverse Auswirkungen auf die Gewerkschaftsarbeit in Ländern des globalen Nordens und Südens. Eingebettet in diesen thematischen Rahmen wurde am 3. März das Journal für Entwicklungspolitik (JEP vol. XXXI, 2-2015) „Gewerkschaftsarbeit in Nord und...

Asyl ist kein Gnadenakt.

Geflüchteten eine Chance auf Asyl zu geben, sei eine völkerrechtliche Verpflichtung und kein Gnadenakt, so Herber Langthaler (Asylkoordination). Dieses Recht werde jedoch permanent missachtet, beispielsweise durch die Einführung von Obergrenzen oder anderen vermeintlichen Abwehrmaßnahmen.Langthaler war...

Gleich, anders oder vielleicht doch lieber gerecht?

Wie kann Bildung im Spannungsfeld von Differenz und Gleichheit zu Gerechtigkeit beigetragen? Im Rahmen einer Tagung der Interessensgemeinschaft für Politische Bildung (IGPB) leitete Gerald Faschingeder (Paulo Freire Zentrum) am 25. Februar den Workshop „Gleich, anders,...

Österreich – ein "Entwicklungsland"?

Im Rahmen der „Wachstum im Wandel Konferenz“ fand der vom Paulo Freire Zentrum veranstaltete Workshop „UN Nachhaltigkeitsziele – Österreich als Entwicklungsland?“ statt. Darin wurde über das Potenzial der Sustainable Development Goals und deren Umsetzung diskutiert...

„Wandel erzwingt man nicht!“: Ein Interview mit Vandana Shiva am Gemeinwohl-Fest.

Die Gemeinwohlökonomie ist fünf Jahre alt! Das wurde am 13. Februar im ausverkauften Volkstheater gefeiert: Mit Gästen wie Alternativnobelpreisträgerin Vandana Shiva. Im Interview erklärt sie, warum sich ManagerInnen von Agrarkonzernen an einer Gemeinwohlökonomie beteiligen werden....

Hilfe oder geplante Armut?

Der Aktionsradius lud am 02. Februar zu einer Veranstaltung über die „Arroganz des Helfens“ ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Ablehnung von Hilfe, die auf Bevormundung aufbaue und zu Abhängigkeiten führe. Stattdessen wurde eine...