Dokumentation der Paulo Freire Jubiläumstagung: Solidarität in der globalen Gesellschaft.

Die internationale Tagung anlässlich des 100. Geburtstages von Paulo Freire nahm es sich zum Ziel, aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen mit zentralen Konzepten aus dem Denken des Jubilars zu betrachten. Unser Redaktionsteam hat die Konferenz in Salzburg verfolgt und präsentiert einen Überblicksartikel über die dreitägige Veranstaltung sowie vier Texte zu zentralen Beiträgen der Tagung.

 

Begegnungen mit einem wandelnden Baum – Drei Tage des Gedankenaustausches im Zeichen Paulo Freires.

Ein Überblick und Stimmungsbild zur Jubiläumstagung „100 Jahre Paulo Freire – Solidarität in der globalen Gesellschaft“. Wie können wir das Denken Paulo Freires in eine neue Zeit übersetzen?

 

Digitalisierung und dialogische Kommunikation: Ein Widerspruch?

Wie steht es um die Möglichkeiten und Grenzen freireanischen Arbeitens und Denkens in digitalen Lebenswelten? Das international besetzte Podium eröffnete eine kritische Perspektive auf gegenwärtige digitale Bedingungen.

 

 

Unsere Kindheit als vergessene Zeitdimension.

Walter Omar Kohans philosophische Auseinandersetzung mit unseren Kindheitserfahrungen als Grundlage für Bildungsprozesse. Wie kann eine kindliche Perspektive zur Entwicklung einer befreienden „Pädagogik des Fragens“ beitragen?

 

Auf Spurensuche Paulo Freires: Chancengleichheit durch Ganztagsschule?

Was würde Paulo Freire zu ganztägiger Bildung sagen? Kira Funke machte in ihrem Vortrag deutlich: Freires Ansätze müssen neu gedacht werden!

 

 

Das Freire Paradoxon und die Kritik am Befreiungsdenken.

Für manche Kritiker*innen ist Paulo Freire kein Denker des Globalen Südens. Ihm wird unterstellt, die Verankerung im europäischen Wissenskanon sei nicht mit emanzipatorischen und antikolonialen Bestrebungen vereinbar. Eine zentrale Frage der Jubiläumstagung lautete: Wie kann diese Kritik entkräftet werden?

Veröffentlicht in 100 Jahre Freire.