Paulo Freire war einer der zentralen Denker der kritischen Pädagogik. Darüber hinaus ist sein Erbe jedoch auch wichtig für Forscher*innen und Aktivist*innen. Neben dem Bildungsbereich hat Freire insbesondere Forschungspraktiken, die mit emanzipatorischen und transformativen Zugängen arbeiten, inspiriert.
Seine Idee, „die Welt lesen und schreiben“ zu lernen, umfasst das Verständnis sowie die Zugehörigkeit zu einer Welt, die wir verändern, indem wir uns in ihr einschreiben. Seine Arbeit hatte einen herausragenden Einfluss auf Bildungsreformprozesse in der ganzen Welt und hat die Entstehung der partizipativen Aktionsforschung maßgeblich beeinflusst. Freires Zugang zu Forschen und Lernen kann wesentlich dazu beitragen, den Wandel durch transdisziplinäre Forschung und Bildung zu fördern.
Das Potential von Freires Werk für eine transformative inter- und transdisziplinäre Forschung wird auch in einer Schwerpunktausgabe des Journals für Entwicklungspolitik (JEP) – Vol. XXXVI erkundet, und ist eines der zentralen Themen für Forschungsprojekte des Paulo Freire Zentrums.
Dieser Film zeigt einige Beispiele für Projekte, die sich einem freireanischen Zugang verschrieben haben, und fasst die methodologischen Erkenntnisse dieser Arbeiten zusammen: