Welche Bildung für alle?

Die Lehren aus dem Education for All-Prozess

Präsentation des Education for All Global Monitoring Report 2013/14

Podiumsdiskussion zu Bildungsgerechtigkeit und Bildungsqualität in Nord und Süd

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Zeit: Mi., 2. April 2014, 17.00 – 19.15 Uhr

Ort: C3 Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien

Die internationale Bildungsinitiative „Education for All“ versucht seit dem Jahr 2000 sechs Bildungsziele, allen voran die universelle Grundschulbildung für alle, weltweit durchzusetzen. Zielhorizont ist das Jahr 2015. Trotz enormer Verbesserungen zeichnet sich ab, dass die meisten der Ziele nicht erreicht werden können. Der Education for All Global Monitoring Report (EFA GMR) wird jährlich von einem ExpertInnenteam bei der UNESCO herausgegeben, um die Fortschritte der Bildungsinitiative zu messen. Der EFA GMR 2013/14 widmet sich der Fragestellung, welche Lehren aus den Erfolgen und Versäumnissen der  EFA-Initiative und der Millenniumsziele (MDGs) gezogen werden können. Er kommt u.a. zu dem Schluss, dass die Aspekte Bildungsgerechtigkeit und Bildungsqualität zu wenig Berücksichtigung gefunden haben. Wenn Bildung einen Beitrag zu Entwicklung leisten und in Zukunft wieder im Zentrum einer neuen internationalen Entwicklungsagenda stehen soll – was der EFA GMR befürwortet – dann muss der Beseitigung von Ungleichheit in der Bildung mehr Gewicht gegeben werden. Ebenso wesentlich ist es, nicht nur Schulbesuch, sondern effektives Lernen zu ermöglichen und zwar für alle.

Nach der Präsentation des aktuellen EFA GMR widmet sich die Veranstaltung den Fragen von Bildungsgerechtigkeit und Bildungsqualität in Nord und Süd. Obwohl augenscheinlich das Ziel Bildung für alle im Norden erreicht zu sein scheint, sieht bei näherer Betrachtung die Realität anders aus. Ungleiche Bildungschancen für unterschiedliche Bevölkerungsschichten und ungleicher Zugang zu Bildungsqualität für unterprivilegierte Gruppen sind auch bei uns (Bildungs)Alltag. Welche Bedeutung diese Fragen haben, damit Bildung ihr Entwicklungspotential entfalten kann, soll im Zentrum der Podiumsdiskussion stehen. In einem abschließenden Kommentar nehmen Vertreter von Ministerien Stellung zu den neuesten Befunden der EFA-Initiative.

Programm:

17:00 Uhr

Begrüßung und Eröffnung: Gabriele Eschig (Österreichische UNESCO Kommission)

17:05 Uhr

Präsentation des EFA GMR 2013/14 mit Fragerunde: Asma Zubairi (EFA GMR-Team bei der UNESCO)

17:35 Uhr

Podiumsdiskussion: Welche Bedeutung haben Bildungsgleichheit und -qualität für die Erreichung von Entwicklungszielen in Nord und Süd? Gottfried Biewer (Inst. für Bildungswissenschaften, Univ. Wien), Barbara Falkinger (Redaktion „Schulhefte“, NMS-Lehrerin), Asma Zubairi (EFA-GMR Team bei der UNESCO).

18:15 Uhr

Was bedeuten die Lehren aus dem EFA-Prozess

für die Politik? Andrea Schmölzer (BM für Bildung und Frauen), Reinhold Gruber (BM für Europa, Integration und Äußeres)

18:30 Uhr

Fragen und Kommentare aus dem Publikum

19:15 Uhr

Ende der Veranstaltung


Moderation: Margarita Langthaler, ÖFSE

Anmeldung: i.pumpler@oefse.at oder +43 1 3174010-100

VeranstalterInnen:

ÖFSE

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BMBF

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UNESCO

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DKA

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Paulo Freire Zentrum

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Veröffentlicht in Bildungsungerechtigkeit, Aktivitäten.