Sophie Deuer, Nicole Wyszecki und Stefanie Zauner (alle drei Universität Wien) im Gespräch mit Gerald Faschingeder.
Mit Corona kam Schule als sozialer Ort in die Krise. Die Pandemie wirkte insbesondere dort fatal, wo Ungleichheit bereits vorher Verwerfungen gebracht hatte – und dies ist für das österreichische Bildungssystem nicht zu verleugnen. Diese Episode gibt einen Einblick in die Selbstwahrnehmung von Schüler*innen einer Wiener Mittelschule, und legt dar, wie sich die Schulschließungen auf sie auswirkten.
Im Rahmen eines transdisziplinären partizipativen Forschungsprojektes arbeiteten Sophie Deuer, Nicole Wyszecki und Stefanie Zauner mit Schüler*innen einer Mittelschule im 18. Wiener Gemeindebezirk zur Frage, welche Rolle ihre Schule für sie in sozialer Hinsicht spielt. Im Podcast präsentieren die drei nun ihr Forschungsprojekt: Was wurde konkret mit den Schüler*innen gemacht? Welche Ergebnisse sind herausgekommen? Was waren Probleme, die sich aus der COVID-Pandemie ergeben haben?
Der Forschungszugang folgt Paulo Freires Konzept der generativen Forschung. Doch welche Rolle kann Freire in so einem Zusammenhang spielen? Wie steht es um den Dialog im Projekt?
Unsere Gäste:
Sophie Deuer, Nicole Wyszecki und Stefanie Zauner forschten im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Uni Wien gemeinsam mit Schüler*innen einer Mittelschule im 18. Wiener Gemeindebezirk. Alle drei studierten Internationale Entwicklung als Masterstudium. Sophie Deuer arbeitet derzeit im Bereich Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache, Nicole Wyszecki unterrichtet in einer Sonderschule und Stefanie Zauner arbeitet in der Administration des Lehramtsstudiums an der Uni Wien.