Buchvorstellung und Diskussion zum Band 32 der Reihe Historische Sozialkunde – Internationale Entwicklung mit:
- Stefanie Kron (Institut für Internationale Entwicklung, Universität Wien)
- Stephan Dünnwald (Centro de Estudos Africanos, Lissabon)
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Zeit: Mittwoch, 15. Jänner 2014, 18.30 Uhr
Ort: Alois Wagner-Saal im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier.
Anmeldung unter: office@mattersburgerkreis.at
Im letzten Jahrzehnt ist der Zusammenhang von Migration und Entwicklung in den Mittelpunkt globaler Debatten gerückt. Die durchaus kontrovers verlaufende akademische Debatte zur Sinnhaftigkeit der Mobilisierung von MigrantInnen für entwicklungspolitische Agenden steht in einem deutlichen Widerspruch zu der überwiegend optimistischen Aufnahme des Themas seitens politischer Akteure und zivilgesellschaftlicher AktivistInnen. Es werden dabei einige Fragen aufgeworfen, die wir in der Veranstaltung diskutieren möchten: Welche Prinzipien, Diskurse und Praktiken von Migration Management sind im Feld von Migration und Entwicklung zu finden? Welche Bedeutung kommt dem Entwicklungsdiskurs in der Regionalisierung der Migrationspolitik in Zentralamerika zu? Sind der Nationalstaat bzw. als national verfasst gedachte Gesellschaften sinnvolle Bezugsgrößen, um die Entwicklungsaspekte von Migration zu problematisieren? Welche Rolle spielen die nationalen und internationalen Akteure bei Rückkehrpolitiken? Mit welchen Risiken ist die Rückkehr aus einer Entwicklungsperspektive verbunden? Und wie wirkt sich Migration auf (Un-)Gleichheitsverhältnisse auf lokaler, nationaler und globaler Ebene aus? Die Diskussion soll dabei helfen, Migration und Entwicklung als vielschichtigen Themenkomplex zu verstehen, der im Kontext konkreter Politik- und Handlungsfelder gedacht werden muss.
Die Buchpräsentation wird in Kooperation mit dem VIDC – Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit und im Rahmen der Reihe „Bildung im C3ntrum“ im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung realisiert.