Heft 6: Grenzüberschreitungen. Partizipative Methoden im Projekt „Ungleiche Vielfalt“

Katharina Auer:

Grenzüberschreitungen. Partizipative Methoden im Projekt „Ungleiche Vielfalt“.

(= Aktion & Reflexion. Texte zur transdisziplinären Entwicklungsforschung und dialogischen Bildung; Heft 6). Herausgegeben vom Paulo Freire Zentrum. Wien, Juni 2011.

aktion_6_druck (273.97 KB)

Der Fokus dieses Aktion & Reflexion Hefts ist eine projektbegleitende Analyse der partizipativen Methoden im Projekt Ungleiche Vielfalt. Dabei wird Partizipation umfassend verstanden ein Zugang, der über die Rolle von Partizipation im Forschungsprozess hinausgeht und auch die epistemologischen Grundlagen und somit den Anspruch an partizipatives Wissen miteinbezieht. Dazu muss der Begriff kritisch betrachtet und um den Aspekt der Macht erweitert werden. Wer nimmt woran teil? Zu welchem Zweck? sind Fragen, die zu berücksichtigen sind, um der Gefahr zu entgehen, Partizipation als leere Worthülle zu instrumentalisieren. Aus diesem Grund geht die Analyse vom Konzept des powercube aus, entwickelt von John Gaventa am Institute for Development Studies. In der Analyse des Projekts Ungleiche Vielfalt aus Sicht des powercube treten bestimmte Felder in den Vordergrund, während andere sich als nicht relevant erweisen. Folgende Forschungsfragen bearbeitet die Studie:

  • Wie ist die Kohärenz von Form und Inhalt des Projektes“ Vielfalt der Kulturen ungleiche Stadt zu bewerten? Werden Methoden eingesetzt, die der Absicht der Erweiterung der Handlungsspielräume gerecht werden?
  • Welche Art von Wissen wird für wen durch das Projekt geschaffen?
  • Welche neuen Perspektiven für Denken und Handeln eröffnet das Projekt für alle Beteiligten?
Veröffentlicht in Reihe "Aktion & Reflektion".