Gerald Faschingeder, Andreas Novy, Sarah Habersack, Simone Grosser:
Ungleiche Vielfalt der Mobilität.
(= Aktion & Reflexion. Texte zur transdisziplinären Entwicklungsforschung und dialogischen Bildung; Heft 5). Herausgegeben vom Paulo Freire Zentrum. Wien, März 2010.
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Das Heft bietet eine erste Auseinandersetzung mit dem Begriff der Mobilität Jahresthema des Projekts „Ungleiche Vielfalt“. Mobilität ist im Sinne Paulo Freires ein generatives Wort, da es für alle am Projekt Beteiligten einen zentralen Stellenwert einnimmt und zahlreiche Widersprüche in sich fasst. Neben einer geschichtlichen Auseinandersetzung zum Begriff und zum Phänomen Mobilität steht der dialektische Zusammenhang zwischen räumlicher und sozialer Mobilität im Mittelpunkt. Das Zusammenspiel der verschiedenen Aspekte von Bewegung in Raum und Gesellschaft erfordert eine Denkweise, die vermeintliche Widersprüche verbindet, denn jede Form der Mobilität steht mit anderen in Verbindung und gerade das Zusammenspiel im Sinne einer Häufung von großer oder geringer, freiwilliger und erzwungener Mobilität in ihren räumlichen und sozialen Dimensionen ist für das Forschungsprojekt bedeutsam. Im Fokus steht die Beziehung von Mobilität und Freiheit, d.h. der Möglichkeit, den Status Quo zu verändern und Neues zu schaffen für sich und in der Gesellschaft.