BRAIN WASTE – Modelle der Solidarität

Die öffentliche Diskussion über die notwendige Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften lenkt den Blick auch auf das Potenzial und die Qualifikationen von bereits in Österreich lebenden MigrantInnen. Eine Missachtung von Talenten der besonderen Art findet bei Flüchtlingen oder AsylwerberInnen mit akademisch-wissenschaftlichem Hintergrund statt. Welche Hindernisse gibt es, diese Menschen mit ihrem Potenzial zu integrieren? Welche Möglichkeiten bietet das Instrument des Mentoring für eine gelebte Solidarität und Interkulturalität?Ort: Depot, 1070 Wien, Breitegasse 3

Zeit: 5. November 2010, 19.00 Uhr

Eine Kooperationsveranstaltung von ForscherInnen unterwegs / KEF, ForscherInnen ohne Grenzen, Südwind Agentur, Paulo Freire Zentrum.

Das Programm auf einem Blatt als pdf:

invitation_brainwaste_v5.pdf (502.19 KB).


Eine Podiumsdiskussion mit:

Margit Kreuzhuber

Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Beauftragte für Migration und Integration in der WKÖ seit 2008, Koordinatorin des Projekts Mentoring für MigrantInnen.

Herbert Störi

Studium der Physik an der Universität Innsbruck. Nach einem 2-jährigen Aufenthalt bei CERN in Genf ist er seit 1981 an der TU Wien beschäftigt. Mitbegründer des Tribologie-Zentrums AC2T in Wiener Neustadt und seit 2006 Vorstand des Instituts für Angewandte Physik an der TU. Arbeitsgebiete sind Plasma- und -Oberflächentechnik.

Judith Kröll

Studium der Soziologie an der Universität Wien. Mitglied der transdisziplinären Forschungsgruppe XPERIMENT!. Mit-Initiatorin und derzeitige Obfrau des Vereins „ForscherInnen ohne Grenzen“. Lektorin am Institut für Wissenschaftsforschung / Universität Wien.

Aigul Salmhofer

Studium der Humanmedizin, arbeitete seit 2000 als Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, seit 2002 Jusstudium. Sie lebt seit 2004 in Österreich und nostrifiziert ihr Diplom an der Medizinischen Universität Graz.

Moderation:

Rossalina Latcheva

Universitätsassistentin am Soziologischen Institut der Universität Zürich. Lehrtätigkeit an der Universität Wien, Institut für Soziologie und Institut für Politikwissenschaft im Bereich Quantitative Analysemethoden und Integrationsindikatoren. Fakultätsmitglied des interdisziplinären Doktoratskollegs Empowerment through Human Rights der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte sind u.a. Migration- und Integrationsforschung.



Vergangene Veranstaltungen:


Researchers on the Move. Intercultural Dimensions in Sciences and Humanities


Zeit: Donnerstag, 4. Juni 2009, 11.00 17.00 Uhr

Ort: Kolpinghaus Salzburg, 5020, Adolf Kolping Straße 10 

Das Projekt „ForscherInnen unterwegs. Interkulturelle Dimensionen der Wissenschaften“ ermöglicht einen kritischen Diskurs zum Thema Interkulturalität in den Wissenschaften und schafft Raum für die Begegnung von WissenschafterInnen unterschiedlicher Herkunft.

Dieser zweite Workshop (in englischer Sprache) diskutiert Möglichkeiten erfolgreicher wissenschaftlicher Kooperationen in einem interkulturellen Kontext.

Ekaterina Dimitrova

(MA Bulgarian Philology and Philosophy, University of Sofia and BA Sanskrit, University of Delhi)

„My East -West Research Odyssey. Outlining the production of an intercultural item with common humanistic value. Experiences Sofia-Delhi-London.“

Simron J. Singh

(Senior Researcher and lecturer at the Institute for Social Ecology, Faculty for Interdisciplinary Studies (IFF), University of Klagenfurt, Vienna, Austria)

„Ten years of an Indian anthropologist in Austria: Reflections from participant observations.“

Moderation: Margarita Langthaler

Nähere Informationen hier.



Bericht vom ersten Workshop am 3. März 2009 in Wien:

Das Paradox der Interkulturalität

Bericht vom zweiten Workshop am 4. Juni 2009 in Salzburg:

ForscherInnen unterwegs – Interkulturelle Dimensionen der Wissenschaften

Veröffentlicht in Aktivitäten, Globale Ungleichheiten.