ABSCHLUSSPRÄSENTATION: Systematisierung von Erfahrungen in österreichischen Foodcoops.
Zeit: Do., 17. Nov. 2016, 18.30-22.00 Uhr. 19.45 Uhr: Pause mit Foodcoop-Buffet.
Ort:C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Anmeldung: https://www.pfz.at/article1848.htm
Facebook: https://www.facebook.com/events/351798905168527/
Durch die Unterstützung des Paulo Freire Zentrums und der Grünen Bildungswerkstatt Wien wurde erstmals in Österreich ein kollektiver Reflexions- und Evaluationsprozess nach der Methode der „Systematisierung von Erfahrungen“ durchgeführt:
Ein Jahr lang haben Mitglieder verschiedener Foodcoops (= selbstorganisierte Lebensmittel-Einkaufskooperativen) ihre Erfahrungen reflektiert, strukturiert und diskutiert. Ziel war es, Foodcoop-übergreifend und unterstützt durch die Methode der „Systematisierung von Erfahrungen“ über ehrenamtliches Engagement, Motiviation oder Frust, bessere/freudvolle Zusammenarbeit und vieles mehr nachzudenken.
Als Abschluss des Prozesses werden die gesammelten Erfahrungen nun festgehalten und somit neues Wissen geschaffen. Ein Ergebnis des Prozesses ist beispielsweise eine Schachtel voller „Erfahrungsschatz-Karten“ mit praktischen Anleitungen, wie die Zusammenarbeit in Foodcoops und generell in ehrenamtlichen Gruppen kreativ und konstruktiv gestaltet werden kann.
In einer abschließenden Veranstaltung soll die „Systematisierung von Erfahrungen“ als Methode zur Umsetzung eines kollektiven Lernprozesses nun einem breiteren Publikum vorgestellt werden:
Mittels Kurzinputs, Theatergeschichten und Tischgesprächen wird eingeladen, sich über Foodcoops und die Methode – ursprünglich aus der lateinamerikanischen „educación popular“ („Volksbildung“ nach Paulo Freire) kommend – zu informieren und über die Ergebnisse des Reflexionsprozesses zu diskutieren.
In der Pause gibt es ein feines Buffet mit Produkten der Foodcoops, und viel Gelegenheit zum gemeinsamen Weiterdenken!
Neugierig, mehr zu erfahren? Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten! Aber bitte anmelden unter: https://www.pfz.at/article1848.htm
Anmerkung zur Methode:
In Workshops sammeln die Mitglieder ihr geteiltes Wissen über die Erfahrungen eines gemeinsamen Projektes oder einen Prozesses. Das oft unbewusste Erfahrungswissen wird an die Oberfläche gebracht und kollektive Handlungen und Vorgehensweisen werden reflektiert. Aus der „educación popular“ („Volksbildung“ nach Paulo Freire) kommend ist das Ziel der Methode, Gruppen zu stärken. Grundlage war unter anderem die Publikation: „Verstehen, was wir tun – Systematisierung von Erfahrungen als partizipativer Lernprozess“ von Elisabeth Schmid und Anton Luger im Heft 12 der Reihe „Aktion & Reflexion – Texte zur transdisziplinären Entwicklungsforschung und Bildung“, Wien: Paulo Freire Zentrum, Juni 2015: A&R Heft 12_Verstehen, was wir tun. Systematisierung von Erfahrungen als partizipativer Lernprozess.pdf
Eine Veranstaltung des Paulo Freire Zentrum, der Grünen Bildungswerkstatt Wien und verschiedener Foodcoops aus ganz Österreich.
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