Armut, Ermächtigung und Institutionen

Ein internationaler Workshop des Arbeitskreises Armutsforschung in Salzburg beschäftigt sich am 14. und 15. Oktober 2005 mit dem Verhältnis von armen Menschen zu Institutionen.
Wie gehen Institutionen mit armen Menschen um? Welche Rolle spielen sie
in deren Leben und inwiefern tragen sie zu ihrer Ermächtigung bei?

Armut macht nicht nur von Institutionen abhängig sie ist unmittelbar mit dem Zugang zu Institutionen wie beispielsweise Arbeitsmarkt, Regierungs- und Gesundheitssystem oder Bildungseinrichtungen verknüpft. Diese wiederum prägen den Armutsdiskurs, den Umgang mit Armut und das allgemeine Armutsbild.

Armutsverminderung als Konsequenz von Empowerment geht Hand in Hand mit der Ausweitung von Autonomie und Selbstbestimmungsmöglichkeiten auch hier können Institutionen als externe Initiativen zu mehr Entscheidungsfreiheit beitragen.

Workshop

Der "Arbeitskreis Armutsforschung" der Österreichischen Forschungsgemeinschaft veranstaltet am 14. und 15. Oktober 2005 einen internationalen Workshop unter dem Motto Poverty, Empowerment and Institutions. Insgesamt zehn WissenschafterInnen unterschiedlicher Disziplinen gehen der Frage nach, ob und inwieweit Institutionen zur Ermächtigung armer Menschen beitragen, und diskutieren diese Verbindungen zwischen Institutionen und Empowerment im Kontext der Armutsforschung.

Die Teilnahme an der englischsprachigen Konferenz ist frei.
Anmeldeschluss ist der 10. Oktober 2005.

Programm, Anmeldung und Kontakt

Michael Zichy
Zentrum für Ethik und Armutsforschung, Universität Salzburg

e-mail: michael.zichy@sbg.ac.at
Web: https://www.oefg.at/oefg/text/veranstaltungen/poverty.html

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