Ziele und Zielgruppen der 7. Entwicklungstagung

Die Entwicklungstagung ist ein Ort der Begegnung für Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Entwicklungspolitik und für alle globalpolitisch engagierten und interessierten Personen!

Im Vordergrund stehen dabei der Dialog und die gemeinsame Reflexion zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Tagungsthemas, der Aufbau von Netzwerken und die Schaffung einer Öffentlichkeit für entwicklungspolitische und humanitäre Themenfelder.

Ziele: Warum eine Entwicklungstagung?

1. Vernetzung:

Die Entwicklungstagung ist Treffpunkt der entwicklungspolitischen Öffentlichkeit; Menschen aus den verschiedensten Feldern der Entwicklungsarbeit begegnen einander: NGO-MitarbeiterInnen, engagierte AktivistInnen, interessierte Studierende, JournalistInnen, MitarbeiterInnen öffentlicher Einrichtungen … Diese Vernetzung reicht aber auch über das Feld der Humanitären Hilfe und Entwicklungspolitik hinaus und öffnet somit ein breites Spektrum an Perspektiven. Insbesondere ist die Entwicklungstagung eine Chance, dass Entwicklungspolitik und Bildungssektor in Kontakt und Austausch zueinander treten. Auch der Ökologiebereich soll im Hinblick auf das Thema der Transformation der globalen Ordnung angesprochen werden. Des weiteren wird für die Entwicklungstagung 2017 eine Kooperation mit AkteurInnen aus dem Wirtschaftsbereich angestrebt. Damit sollen die herkömmlichen Grenzen zwischen dem Milieu der Entwicklungspolitik überschritten und neue Kooperationsprojekte realisiert werden.

2. Medienpräsenz & öffentliches Zeichen:

Die Entwicklungstagung ist ein wichtiges Lebenszeichen nach außen, dass hinter dem Thema Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe viele interessierte Menschen und Organisationen stehen; das tut auch jenen gut, die sich seit Jahren engagieren und durch die breite Teilnahme konkret erleben, dass sie „nicht die Einzigen sind“, die das tun. Öffentliche Präsenz kann motivierend wirken.

3. Inhaltliche Weiterentwicklung:

Die Tagung ermöglicht den beteiligten Personen und Institutionen, ihre eigenen Zugänge und Positionen im Hinblick auf grundlegende Aspekte der Entwicklungspolitik und humanitären Hilfe im Rahmen eines kollektiven Lernprozesses weiterzuentwickeln. Die Entwicklungstagung versteht sich als Freiraum für die Reflexion der zahlreichen Widersprüche, in denen wir uns tagtäglich bewegen. Dies bedeutet, dass Weltentwicklungen benannt werden und mit dem bereits vorhandenen Wissen, dem eigenen Weltbild, verglichen werden, um davon ausgehend neue Anstöße für eine zeitgemäßere Praxis zu erhalten. Damit werden folgende Subziele verfolgt:

– den politischen Dialog zu Grundfragen der Weltentwicklung zu unterstützen;

visionäres Denken und die Auseinandersetzung mit alternativen Entwicklungswegen zu fördern;

– die TeilnehmerInnen dazu anzuregen, ihre Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen und Entscheidungen stärker zu realisieren; 

– eine Weiterbildung und kritische Auseinandersetzung mit aktuellen und relevanten Veränderungen der Rahmenbedingungen von Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit anzubieten;

Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungsforschung in ihrem Dialog zu unterstützen.

Veröffentlicht in Dokumentation, Entwicklungstagung 2017, Sozial-ökologische Transformationen.