Anna Antensteiner, Emir Orucevic, Julian Mayr, Margaux Gonzalez-Juanes Roig (2020): Bildungsaspirationen von Teenagern der Neuen Mittelschule Schopenhauerstraße in Wien.
Heft 17: „Bildungsaspirationen“.pdf
„Jede Situation, in der einige wenige andere daran hindern, sich im Prozess der Forschung zu engagieren, ist eine Situation der Gewalt.“ (Paulo Freire, Pädagogik der Unterdrückten, 1973, S. 69)
Einen in diesem Sinn engagierten und geteilten Forschungsprozess dokumentieren vier junge ForscherInnen in diesem Heft der Reihe „Aktion & Reflexion“. Das Heft ist das Produkt ihrer intensiven Auseinandersetzung mit Transdisziplinarität, Forschungsmethoden des szenischen Darstellens, den ForschungsteilnehmerInnen und letztlich auch mit sich selbst.
Im Fokus dieser Reise stand die Frage, was die Bildungs aspirationen von Jugendlichen beeinflusst. Die NMS Schopenhauerstraße wird politisch als Brennpunktschule betrachtet, deren SchülerInnen fast ausschließlich einen „Migrationshintergrund“ haben. Die Schule bot die Möglichkeit, der Frage nachzugehen, welche Faktoren, oder auch welche Personen, die Bildungsaspirationen der SchülerInnen einer Klasse der Neuen Mittelschule Schopenhauerstraße beeinflussen.
Methodologisch geht die Forschung dabei entlang des Prinzips der Transdisziplinarität vor und stützt sich vor allem auf Theatermethoden zur Generierung von Wissen.