Symposium am 12. und 13. November 2004 Technische Universität, Hauptgebäude Schütte-Lihotzky-Hörsaal (HS 7) Karlsplatz 13, 1040 Wien Hof 2, Stiege 7, Erdgeschoß Eine Veranstaltung von Café Critique und der Studienrichtungsvertretung Politikwissenschaft. Unterstützt vom HaShomer HaZair und Teilen der Fachschaft Informatik.
Für November haben rechtsradikale Burschenschaften und Freiheitliche von der „Arge Konrad Lorenz“ angekündigt, ihren Hass auf die sogenannte „Frankfurter Schule“ in Wien im Vorfeld
eines „Konrad-Lorenz Kommers“ öffentlich auszutoben. Grund genug, an Feindaufklärung und Reeducation zu erinnern, wie sie einmal gegen das Dritte Reich mobilisiert wurden, und einen
ihrer besten Teile, die Kritische Theorie, gegen das Fortleben des Nationalsozialismus innerhalb der Demokratien Deutsch-Europas ins Treffen zu führen und einige ihrer zentralen Gedanken zu rekapitulieren.
Freitag, 12. 11.
15 Uhr
Eröffnung und Einleitung: Stephan Grigat
15.15
Johann Dvorák:
Adorno als Ruhestörer
16.00
Heribert Schiedel:
Der Haß der Antisemiten auf die Kritik
Adorno und Horkheimer als Feindbild und der Hintergrund der
rechtsradikalen „Arge Konrad Lorenz“
18.00
Stephan Grigat:
Kritik, befreite Gesellschaft und Solidarität mit Israel
Zur Aktualität der Kritischen Theorie
20.00
Gerhard Scheit:
Racket und Vernichtung
Kritische Theorie gegen (post-)nazistische und islamistische Banden
Samstag, 13. 11.
14.00
Ljiljana Radonic:
Die Bedeutung der Psychoanalyse für die Kritische Theorie
16.00
Florian Markl:
Was heißt „struktureller Antisemitismus“?
17.45
Alex Gruber:
Deutschland – Amerika
Die Kritische Theorie im Kampf gegen Nazi-Deutschland
anschließend
Podiumsdiskussion über Antifaschismus „auf den Bajonetten der USA“ und die
Notwendigkeit von Feindaufklärung und Reeducation heute
mit Hannah Fröhlich, Karl Pfeifer, Gerhard Scheit, Heribert Schiedel und
Thomas Schmidinger
Moderation: Stephan Grigat
https://www.cafecritique.priv.at