Kongress „Gutes Leben für alle!“

Kongress „Gutes Leben für alle!“

Zeit: 9. bis 11. Februar 2017.

Ort: Wirtschaftsuniversität Wien, Welthandelsplatz 1.

Nähere Infos und Blog: https://www.guteslebenfueralle.org/de/

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/337968493234916/

Kontaktadresse: guteslebenfueralle@wu.ac.at#

 

***Hier finden Sie einen Bericht über die Thesen und Ergebnisse des Kongresses***

 


I) THEMA des Kongresses:

Emanzipatorische Regionalisierung, Stadtentwicklung und wirtschaftliche Deglobalisierung für gesellschaftliche Transformation.

Der „Gutes Leben für alle“ Kongress 2017 erkundet kritisch geeignete Institutionen und Infrastrukturen, um Initiativen von unten so zu unterstützen, dass sie zu grundlegenden Transformationen beitragen können. Besonderes Augenmerk gilt der Suche nach Formen emanzipatorischer Regionalisierung und Stadtentwicklung sowie einer koordinierten wirtschaftlichen Deglobalisierung. Als Gäste erwarten wir u.a. Hartmut Rosa, Ingrid Kurz-Scherf, Angelika Fitz, Maria Vassilakou, Ivonne Yanez und viele mehr. Das vollständige Programm finden Sie unter www.guteslebenfueralle.org.  

Organisiert wird der Kongress vom „Institute for Multi-Level Governance and Development“ an der Wirtschaftsuniversität Wien zusammen mit PartnerInnen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Unternehmen und der Stadt Wien, siehe: www.guteslebenfueralle.org.  

 


II) WORKSHOP im Rahmen des „Gutes Leben für alle“-Kongress: Eine Vorveranstaltung auf dem Weg zur Entwicklungstagung 2017!

Das Paulo Freire Zentrum ist Mitveranstalter eines Workshops im Rahmen des Gutes Leben für alle“-Kongresses, mit dem Titel: 

„SDGs, Klimapakete und Co: Möglichkeiten, Grenzen und Alternativen.“

Welche Chancen bieten die Sustainable Development Goals (SDGs), EU-Klima- und Energiepakete oder andere Maßnahmenvorschläge? Wo liegen ihre Grenzen? Im Rahmen des „Gutes Leben für alle“-Kongresses, der vom 9. bis 11. Februar 2017 an der Wirtschaftsuniversität Wien stattfinden wird, bietet dieser Workshop die Gelegenheit, sich kritisch mit Ge-meinsamkeiten all dieser Konzepte, die eine „Transformation“ versprechen, auseinanderzusetzen und nach ihren Chancen und Grenzen zu fragen.

Das Konzept der „Großen Transformation“, das der österreich-ungarische Wirtschaftssoziologe Karl Polanyi 1944 als Begriff geprägt hat, dient als Ausgangspunkt des Workshops. Polanyi beschrieb in seinem gleichnamigen Buch den Übergang von der Agrar- in die Industriegesellschaft und die damit einhergehenden zerstörerischen Wirkungen einer Marktwirtschaft, die nicht in die Gesellschaft „eingebettet“ ist.

In den vergangen Jahren beobachten wir ein Comeback des Begriffs der „Großen Transformation“ bei internationalen Organisationen sowie in der Wissenschaft. Das EU-Klima- und Energiepaket 2020 oder das jüngst verabschiedete EU-Paket für Kreislaufwirtschaft sollen zum Beispiel eine Transformation des Energie- und Wirtschaftssektors einläuten. Und die UN 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung „Transforming our world: the 2030 Agenda for Sustainable Development“ will mit 17 konkret messbaren Zielen eine globale Transformation herbeiführen.

Im ersten Teil des Workshops werden aktuelle Ansätze, die auf der Ebene globaler und regionaler Politik beschlossen wurden, diskutiert. Dabei stehen die Agenda 2030, der Klimavertrag von Paris und die EU Klima- und Energiepakete mit der Frage, ob wir auf dem Weg zu einer post-fossilen Gesellschaft sind und wie Bewusstseinsbildung für globale Ziele eine transfor-mative Bildung ermöglichen kann, im Zentrum unseres Interesses.

Im zweiten Teil des Workshops am darauffolgenden Tag setzen wir uns mit Alternativen zu den am ersten Tag präsentierten und diskutierten Ansätzen auseinander. Wir werden uns hier-für Transformationen jenseits der SDGs und der Green Economy anschauen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Fragen sein, wie die „Große Transformation“ mitgestaltet werden kann: Welche Ideen und Ansätze gibt es für einen nachhaltigen Wandel? In welchem Verhältnis stehen hier Globales und Regionales? Worin liegen die Herausforderungen bei alternativen Ansätzen und wie können sie weiterentwickelt werden?

Zeit:

1. Teil: Fr., 10. Feb. 2017, 14.30-18.00 Uhr.

2. Teil: Sa., 11. Feb. 2017, 09.30-13.00 Uhr.

Ort: Wirtschaftsuniversität Wien, Welthandelsplatz 1.

Weitere Informationen: https://www.guteslebenfueralle.org/de/programm.html

Eine Vorveranstaltung auf dem Weg zur Entwicklungstagung 2017! 

Veranstalter: Paulo Freire Zentrum, Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar Österreichs, Südwind Agentur in Kooperation mit KOO, AG Globale Verantwortung, sowie Ökobüro.

 

  ***Hier finden Sie einen Bericht über den Workshop!*** 

 

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Veröffentlicht in Aktivitäten, Gutes Leben für Alle.