Zeit: Do., 30. Oktober 2014, 19.00 – ca. 21.00 Uhr
Ort: C3-Bibliothek für Internationale Entwicklung; Sensengasse 3, 1090 Wien
Hier gehts zum Bericht der Veranstaltung: https://www.pfz.at/article1689.htm
Hintergrund:
Spätestens seit den Protestbewegungen in der arabischen Welt wird dem Internet und dabei insbesondere den sozialen Medien wie facebook und twitter eine bedeutende Rolle im Streben nach Freiheit und Demokratie zugeschrieben.
Unbestritten ist, dass die Macht über Information heute breiter gestreut ist als noch vor einigen Jahren. Informationsverbreitung funktioniert auf verschiedenen, dezentralen Kanälen. Heute sind nicht nur Regierungen und klassische Medienkanäle in der Lage, Information zu streuen, auch Einzelpersonen, Organisationen oder zivilgesellschaftliche Bewegungen erreichen insbesondere über social media abertausende EmpfängerInnen und rücken ihr Anliegen in die globale Öffentlichkeit.
An Beispielen sozialer Bewegungen aus Brasilien, Türkei und Österreich erörtern ExpertInnen das Spannungsfeld zwischen Zensur und Datenüberwachung einerseits und Demokratisierung in der Informationsverbreitung andererseits.
Programm:
19:00 Uhr Begrüßung
19:10 Uhr Einleitung: „Utopie oder Dystopie – wo stehen wir heute in der
Beurteilung von Internet und Social Media“
von Hans Christian Voigt
19:30 Uhr Podiumsdiskussion: „Soziale Medien zwischen Partizipation und Manipulation“
mit Ayse Dursun, Marina Teixeira und Hans Christian Voigt
Moderation: Andrea Ben Lassoued (Südwind Agentur)
Ausklang bei Getränken und Snacks
Die Diskussuion findet auf Deutsch statt und wird in die (österreichische) Gebärdensprache gedolmetscht.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bildung im C3ntrum“. Die Veranstaltungen des Jahres 2014 widmeten sich dem Schwerpunktthema „Machtverhältnisse“.
