Post-Development Praxis? Ausweg oder Holzweg

Präsentation von JEP 4/2012

Zeit: Donnerstag, 23. Mai 2013, 17.00 Uhr

Ort: Audre-Lorde-Studio im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien



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Es diskutieren:

  • Aram Ziai (Senior Researcher am Zentrum für Entwicklungsforschung in Bonn, Schwerpunktredakteur dieser JEP-Ausgabe)
  • Hanna Hacker (Professorin am Institut für Internationale Entwicklung, Universität Wien)
  • Sebastian Hilf (Geograph und Stadtforscher, Berlin)

Moderation:

Clemens Pfeffer (Assistent am Institut für Internationale Entwicklung, Universität Wien, Redaktion JEP)

jep_4_2012_cover_WEB.jpgPost-Development Ansätze bringen keine konstruktiven, politischen, handlungs- bzw. praxisorientierten Vorschläge in die entwicklungspolitische Debatte ein, so der Vorwurf ihrer schärfsten KritikerInnen. „Entwicklung“ als eurozentrisches, entpolitisierendes und autoritäres Unterfangen auszuweisen, läge noch keine Alternativen zur Entwicklungszusammenarbeit und zum Entwicklungsdiskurs nahe. Die aktuelle Ausgabe des Journals für Entwicklungspolitik (JEP) widmet sich – ausgehend von dieser Kritik – der empirischen Überprüfung zentraler Post-Development Thesen und versucht „Alternativen zur Entwicklung“ u.a. am Beispiel sozialer Bewegungen wie den Zapatistas im Süden Mexikos oder den Sem-Teto in Rio de Janeiro aufzuzeigen. Welche neuen Herausforderungen dieser Perspektivenwechsel mit sich bringt und welche Interventionsfelder für eine „Post-Development Praxis“ im Globalen Norden denkbar wären, soll im Rahmen der Präsentation des Schwerpunkthefts „Post-Development: Empirische Befunde“ diskutiert werden.

Eine Veranstaltung vom Mattersburger Kreis, Paulo Freire Zentrum und vom Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien.

Veröffentlicht in Entwicklungsforschung, Aktivitäten.