Projekt Wien-Nicaragua-Rumänien

Philipp Taucher war als Zivilersatzdiener in Nicaragua im ländlichen Bereich tätig und arbeitete am Aufbau eines Jugendpartizipations-Projekt mit, das weiterhin läuft.Hier könnte ein Mentoring-Projekt vor Ort stattfinden. Junge Studierende aus Österreich werden vor Ort zum Lernen angeregt. Einer der beiden Zivildiener von Horizont3000, die vor Ort sind, hat die Aufgabe, die PraktikantInnen vor Ort zu supervidieren und zu begleiten. Die Vor- und Nachbereitung der PraktikantInnen entspricht den Diskussionsergebnissen der von Marjana Grandits koordinierten Arbeitsgruppe zu EZA-Praktikumsplätzen.
Des weiteren hat Philipp Taucher Kontakte zu Partnern in Cluj / Klausenburg in Rumänien. Die Universität Cluj ist Partneruniversität der Universität Wien. Damit wäre eine Kommunikation im Trialog (Nicaragua Österreich Rumänien) möglicht. Diese würde zunächst über das Internet laufen (vgl. Punkte 10 und 11). In einer weiteren Projektphase könnte es zu Begegnungen kommen, etwa in Form einer gemeinsamen Seminarwoche im Sommer 2006. Dies erfordert aber entsprechende Prüfung und Vorarbeiten.
Dieses Vorhaben stellt eine Qualifizierung speziell von Studierenden dar. Es kommt zum einen Studierenden der Internationalen Entwicklung zu Gute, aber ist auch für Studierende anderer Studienrichtungen offen. Die Erfahrung vor Ort kann als entwicklungspolitische Praxis z.T. angerechnet werden.
Das Paulo Freire Zentrum supervidiert den Kontakt und stellt die nötige Vor- und Nachbereitung sicher. Auf der Homepage werden die Lernprozesse nachvollziehbar dargestellt. Sie wird sowohl von Wien, als auch von Nicaragua aus bedient.
Ziel des Vorhabens ist die Bildung eines internationalen Netzwerkes unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteure zur Anwendung der Prinzipien der educación popular in verschiedensten sozialen Kontexten mit besonderem Augenmerk auf das innergesellschaftliche (endogene) Entwicklungspotenzial.
Weiters soll es zu einer Belebung der Prinzipien der educación popular im Diskurs und in den Praktiken um Bildung und Entwicklung kommen.

In weiterer Folge werden bestehende Kontakte nach Recife (Ana Fernandes) und São Paulo (Sueli Costa Dantas) für ähnliche Vorhaben genutzt.
Die Lernprozesse von Studierenden können in weiterer Folge den Ausgangspunkt für einen reflexiven Austausch auch auf anderer Ebene darstellen: NicaraguanerInnen kommentieren globale Themen im Austausch mit ÖsterreichischerInnen, vor Ort findet eine Reflexions-Seminar von ProjektträgerInnen statt …
Mit diesem Tätigkeitsbereich überschreitet das Paulo Freire Zentrum den Rahmen der innerösterreichischen entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und berührt den Auslandsbereich der EZA.

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