Veronika Wöhrer forscht im Rahmen eines Universitätsprojekts zur Zirkulation von Wissensbeständen zwischen Europa und dem globalen Süden zum Thema "Gender Studies als Orte transnationaler Begegnungen?" Im Rahmen eines Forschungskolloquiums am Institut für Internationale Entwicklung stellte sie ihre Habilitationsarbeit vor.
Katharina Fritsch präsentierte am 16. November 2011 in der ÖFSE-Bibliothek ihre Diplomarbeit, in der sie sich mit der Reproduktion von Machtverhältnissen durch die Praxis des Hautbleichens in Tansania beschäftigte. Der Vortrag war Teil der Reihe “Framework Gender“, die von der Frauensolidarität in Kooperation mit dem Institut für Internationale Entwicklung veranstaltet wird.
An die 100 interessierte ZuhörerInnen fanden sich in der Aula am Campus der Universität Wien zusammen, um den Eröffnungsvorträgen der Tagung des Institutes für Internationale Entwicklung (IE) am Freitag, 28. Oktober 2011, zu lauschen.
Neben den Räumen der Macht hat Katharina Auer in ihrer Studie auch Formen der Macht und Arten des Wissens im Projekt „Ungleiche Vielfalt“ analysiert. Wie wird Ermächtigung bewirkt und welches Wissen findet Berücksichtigung?
Partizipation als Mittel und Ziel transdisziplinärer Forschung: Wer forscht, lernt, entscheidet, handelt? Dieser Artikel fasst grundlegende Gedanken einer umfassenderen Analyse der partizipativen Methoden im Projekt „Ungleiche Vielfalt“ zusammen.
Roma stehlen, werden diskriminiert, leben in armen Verhältnissen – im gängigen politischen Diskurs wird „Roma“ mit unterschiedlich negativen Wörtern assoziiert. Ein außergewöhnlicher Diskussions- und Konzertabend im Club Ost spielte mit einem positiven Stereotyp: Musik.
100 Jahre Frauentag ... und das Thema ungerechter Entlohnung von so genannten Frauenberufen wie Hausarbeit erscheint aktueller denn je. Der Frage bezahlter Hausarbeit sowohl in Peripherie als auch im Zentrum widmete sich eine Veranstaltung am 17. März 2011.
Was hat das Radfahren mit sozialer Inklusion, also einer verbesserten gesellschaftlichen Teilhabe zu tun? Dieser Frage ging Wolfgang Aichinger in seiner Diplomarbeit exemplarisch anhand der Radverkehrspolitik der Stadt Rio de Janeiro nach.
Aktive BewohnerInnen und lokale Initiativen aus 13 europäischen Städten wurden von 19. - 21. November 2010 nach Brüssel zurUrban Platform eingeladen, um sich auszutauschen, Ideen zu sammeln und gemeinsam über die großen Herausforderungen unserer Städte nachzudenken.
Kein Punkt der Pariser Innenstadt ist weiter als 5 km von Notre-Dame entfernt. Aber Wohnen am Rand und Studieren im Zentrum kann einen Erasmusaufenthalt zur Gelegenheit machen, soziale Ungleichheit im urbanen Raum zu erkunden.
Hannes Hofbauer ist Journalist und gilt als Experte für die sozialpolitische Lage in Osteuropa. In seinem Vortrag am 9. November 2010 im Amerlinghaus zeigte er Missstände auf und versuchte diese zu erklären.
Am 9. November 2010 traf sich die „Dialoggruppe Entwicklungsforschung" zum Jahrestreffen in Linz. Vier ForscherInnen erzählten von ihren Projekten und erläuterten theoretische Zugänge und Methoden, die anschließend gemeinsam diskutiert wurden.
In Ländern des globalen Südens passiert es mir schon oft, dass ich beim Arzt vorgelassen werde oder in der Universität eine Sonderführung durch die Bibliothek bekomme. Dies bereitet mir meist ein Unbehagen, das mit der eigenen „besonderen“ oder doch eher „normalen“ Position als weißer Person einhergeht.
Am 5. November 2010 fand im Depot eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „ForscherInnen unterwegs“ statt. Das Thema war die Missachtung von Kompetenzen und Fähigkeiten von MigrantInnen und AsylwerberInnen mit akademischer Ausbildung.
Im Zuge der offiziellen Eröffnung des neuen Instituts für Internationale Entwicklung am 7. Oktober fand ein Workshop zum Thema Transdisziplinarität statt. Vier Vortragende gaben neben theoretischen Inputs auch interessante Einblicke in ihre Erfahrungen aus Forschung und Lehre.
Dass das Thema Roma in aller Öffentlichkeit steht, mag derzeit an der Politik einiger europäischer Staaten liegen. Jedoch gibt es auch eine positive und konstruktive Art mit dieser Thematik umzugehen, wie der Bildband „Mapping the Invisible EU-Roma Gypsies“ zeigt.
Am 20. Oktober 2010 war es so weit. Der erste "Tag der offenen Tür" in den neuen Räumlichkeiten des C3 in der Sensengasse fand statt. Um die 200 Interessierte folgten der Einladung und genossen das vielfältige Programm, das bis in die Abendstunden reichte.
Am 7. Oktober 2010 wurde das neue Institut der Internationalen Entwicklung (IE) in der Sensengasse 3 offiziell eröffnet. Zahlreiche Gäste lauschten den Begrüßungsworten und ließen sich anschließend durch die neuen Räumlichkeiten führen.
Die italienische Mafia ist für viele Jugendliche der einzige Ausweg, ihre Existenz zu sichern. Sie bietet aber auch soziale Anerkennung und die Möglichkeit gesellschaftlichen Aufstiegs.
Die „Generation Praktikum“ ist auch in Süditalien Alltagsrealität. Beziehungen sind notwenig, um einen Job zu bekommen. Da ist der Schritt zur Mafia, die sich mehr und mehr als wirtschaftliches Unternehmen versteht, nicht weit.