Entwicklungsforschung

Grauzonen der Arbeit im Fokus des Journals für Entwicklungspolitik.

article_1865_jep_2015-4_cover_130.jpg Ein „Normalarbeitsverhältnis“ ist global gesehen längst nicht mehr „normal“. Grenzen zwischen formellem und informellem Sektor verschwimmen zunehmend. Mit diesen „Grauzonen“ beschäftigt sich Heft  4/2015 des Journals für Entwicklungspolitik (JEP), auf dessen Grundlage am 14. September 2016 in der Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags diskutiert wurde.
01.12.2016 | Mareike Paulus mehr lesen

Rohstoffe – Fluch und Segen zugleich?

article_1854_30322839761_7898044bb4_o_130.jpg Internationale Rohstoffpolitik: Wer profitiert – welche Alternativen gibt es? So der Titel und die zentrale Frage des 26. Forums FH am 17. Oktober 2016 im BFI Wien, anlässlich der Erscheinung des neuen HSK-Bandes „Rohstoffe und Entwicklung: Aktuelle Auseinandersetzungen im historischen Kontext“.

Die Türkei im Fokus des Journals für Entwicklungspolitik.

article_1852_cover_druck_jep_2016_neu_130.jpg Die neue Ausgabe des Journals für Entwicklungspolitik sei die bisher umfangreichste und kontroverseste in der Geschichte des JEP, verkündete Puplikationsmanager Clemens Pfeffer (Mattersburger Kreis) bei deren Präsentation am 22. September 2016. Das Heft beschäftigt sich mit der Politik der Türkei und ihrer AKP-Regierung. 
09.11.2016 | Michael Straub mehr lesen

Ländliche Entwicklung in ihrer Komplexität verstehen. Ein Bericht vom Tropentag 2016.

article_1844_tropentag_header_cut_skal_130.jpg Vom 18. bis 21. September fand der "Internationale Tropentag 2016" in Wien statt. Teil des Programms war ein Workshop zum Thema „Komplexe Systeme – Einfache Lösungen? Zum Umgang mit Diversität in kleinbäuerlichen Strukturen“, indem ForscherInnen zu Beforschten wurden und „Typisierung“ am eigenen Leib erforschten.

Abhängigkeit und Entwicklung – von Lateinamerika lernen?

article_1842_02-abhaengigkeit_und_entw_130.jpg Am 24. Juni 2016 lud der Mattersburger Kreis zur Präsentation des Journals für Entwicklungspolitik „Dependenztheorien Reloaded“ (JEP-Ausgabe 3/2015) ein. Dabei wurde deutlich: Die Problematik der Abhängigkeit ist hochaktuell und nicht nur eine Sache des globalen Südens. 

Szenische Forschung und das „Theater mit der Verständigung".

article_1841_cut_szenische_forschung_u_130.jpg Das Forschungsseminar "Change!", unter Anleitung von Birgit Fritz und Gerald Faschingeder, bescherte Studierenden der Internationalen Entwicklung eine Forschungserfahrung der besonderen Art: „Theater der Unterdrückten“ als Forschungsmethode hebt Grenzen zwischen Forschern und Beforschten auf.
21.09.2016 | Evamaria Freinberger mehr lesen

Kann Wissenschaft global denken?

article_1837_rtemagicp_fgp-as-sid7_130.jpg Am 2. Juni 2016 wurde der neue Sammelband der Reihe „Salzburger interdisziplinäre Diskurse“ zum Thema „Wissenschaft und globales Denken“ präsentiert. Darin finden sich auch Beiträge von JungforscherInnen der Entwicklungstagung 2014 und ein Text von Gerald Faschingeder zur Frage: Kann Entwicklungsforschung global denken?
12.07.2016 | Redaktion mehr lesen

Terrorismus aus feministischer Perspektive: Ansätze und Kontroversen.

article_1836_p1030876_kl_cut_130.jpg Wie setzen sich feministische Positionen mit Terrorismen auseinander? Welche Möglichkeiten bietet feministische Kritik? Diesen Fragen widmete sich die Diskussionsveranstaltung „Terrorismen diskutieren. Feministische Perspektiven auf internationale Gewalt“ am 13. April im C3 - Centrum für Internationale Entwicklung.

ReOrient – Andre Gunder Frank schreibt Globalgeschichte neu.

article_1833_frank_rerorient_web_404_z_130.jpg Andre Gunder Franks Werk „ReOrient – Globalwirtschaft im Asiatischen Zeitalter“ stand am 18. Mai 2016 im C3 - Centrum für internationale Entwicklung im Mittelpunkt. Wie der Weltsystemtheoretiker Globalgeschichte neu erzählt, Eurozentrismus überwindet und Asien in den Fokus nimmt, wurde diskutiert.

Dekolonialisierung in Afrika und Nord-Süd-Ost-West-Beziehungen

Am 16. Dezember 2015 wurden drei neue Publikationen zu Globalgeschichte und Neo-Kolonialismus in Afrika im Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien präsentiert. Diese Veranstaltung erweckte großes Interesse bei Geschichts- und PolitikwissenschaftlerInnen.
27.01.2016 | Fangfang Xu mehr lesen

Transdisziplinär und nachhaltig: Universität nach Lüneburger Art II.

Im zweiten Teil des Interviews von Nadine Mittempergher (Paulo Freire Zentrum) mit Ulli Vilsmaier (Leuphana Universität Lüneburg) geht es um Freires Pädagogik, Transdisziplinarität und die Genderfrage. Zum Schluss verrät die erfolgreiche Forscherin ihre persönliche Motivation, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Transdisziplinär und nachhaltig: Universität nach Lüneburger Art I.

Von 31. August bis 08. September 2015 fand an der Leuphana Uni in Lüneburg die Summer School zum Thema Transdisziplinarität an der Schnittstelle Wissenschaft/Gesellschaft statt. Nadine Mittempergher vom Paulo Freire Zentrum führe vorab ein Interview mit der Organisatorin Ulli Vilsmaier über Nachhaltigkeit, Transdisziplinarität und das, was sie an ihrer Arbeit begeistert.

Was bedeutet Widerstand in der Entwicklungsforschung?

Clemens Pfeffer (Mattersburger Kreis) präsentierte gemeinsam mit Ilker Ataç (Uni Wien, Politikwissenschaften), Claudia Dal Bianco (Frauensolidarität) und Misa Krenceyova (Uni Wien, Afrikawissenschaften) am 17. März im Depot das neue Journal für Entwicklungspolitik (JEP) Rethinking Resistance in Development Studies.

Kooperation zwischen Forschung und Zivilgesellschaft – ein fruchtbarer Boden für Entwicklung

Am 23. März beschäftigte sich eine Veranstaltung der Kommission für Entwicklungsforschung (KEF) mit der Frage, inwiefern die Kooperation zwischen Forschung und Zivilgesellschaft Potentiale für erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit birgt. Ein Beispiel aus Uganda zeigte, wie fruchtbar diese Kooperation sein kann.
27.03.2015 | Laura Magenau mehr lesen

Demokratie und Entwicklung im Zeichen der globalen Krise

article_1703_schaffar1_130.jpg Am 15. Januar 2015 fand die Antrittsvorlesung von Wolfram Schaffar statt, der am Institut für Internationale Entwicklung zum "Verfassungsprozess in Thailand aus der Perspektive sozialer Bewegungen" forscht. Von diesem Thema ausgehend, präsentierte er den ca. 200 ZuhörerInnen so manch global relevante These.
04.02.2015 | Laura Magenau mehr lesen

Entwicklungskonzepte von Tanzgesellschaften, Dichtern und bäuerlichen Bevölkerungen in Ostafrika, 1870-1918 (Teil 6)

Nachdem in den vorangegangenen Artikeln vier Fallstudien diskutiert wurden soll es im Folgenden darum gehen, die einleitende Frage nochmals zu stellen: Wie war es in vor- und frühkolonialer Zeit in Ostafrika mit Entwicklungskonzepten aufseiten afrikanischer Bevölkerungen bestellt?
26.09.2014 | mehr lesen

Entwicklungskonzepte von Tanzgesellschaften, Dichtern und bäuerlichen Bevölkerungen in Ostafrika, 1870-1918 (Teil 5)

Die letzte Fallstudie über Entwicklungskonzepte in Deutsch-Ostafrika ist ebenso mit einer mobilen Gruppe befasst, nämlich WanderarbeiterInnen aus den Southern Highlands Tansanias. Die Bevölkerung im Süden hatte dabei eine gänzlich andere historische Erfahrung als die in anderen Landesteilen.
25.09.2014 | Eric Burton mehr lesen

Lokale Entwicklungskonzepte im kolonialen Ostafrika (Teil 4)

article_1619_bundesarchiv_bild_105-doa_130.jpg Ein besonderes Phänomen während und nach der deutschen Kolonialzeit  waren streng organisierte, militärisch anmutende Gruppen, die des Öfteren in den Städten zu sehen waren. Die Bewegungen folgten Kommandorufen, die Tänzer trugen Uniformen und selbstgemachte Insignien, die eindeutig die Kolonialtruppen zitierten.
08.09.2014 | Eric Burton mehr lesen

Lokale Entwicklungskonzepte im kolonialen Ostafrika (Teil 3)

article_1618_06_-_bundesarchiv_bild_10_130.jpg Die zweite Teilstudie handelt von Swahili-Dichtern und ihren Ansichten über die deutsche Kolonialherrschaft, über Gruppen im Inneren und über den erfahrenen Wandel in der urbanen Küstengesellschaft. Für die Zeit der deutschen Kolonialherrschaft in Ostafrika (1884-1918) gibt es kaum nicht-deutsche Quellen.
08.09.2014 | Eric Burton mehr lesen

Lokale Entwicklungskonzepte im kolonialen Ostafrika (Teil 2)

article_1613_04_-_bundesarchiv_bild_10_130.jpg Die erste Teilstudie  bezog sich auf die BewohnerInnen der Usambara-Berge im Nordwesten Tansanias, die bäuerlich lebenden Shambaa (auch Shambala oder Sambaa). In deren Diskursen über die Legitimierung politischer Herrschaft sind die Erklärungen von Wandlungsprozessen besonders interessant. 
26.08.2014 | Eric Burton mehr lesen
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