Vortagung zum Symposium Entwicklungsforschung |
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Die Vortagung am 17. Oktober 2007 (ganztags) soll eine Palette an Sichtweisen, Interessen und
Erfahrungen von Institutionen im Süden über die EU-Kommission bis nach
Österreich im Hinblick auf Entwicklungsforschung sichtbar machen.
Hintergrund
Welche Perspektive legen staatliche wie suprastaatliche Einrichtungen auf Entwicklungsforschung? Welche Bedürfnisse werden von Seiten der NGOs artikuliert? Welche Einflüsse auf Forschungsvorhaben werden geltend gemacht?
Aktuell ist die Fragestellung nicht zuletzt durch die Initiative der Europäischen Union "Mobilizing European Research for Development Policy" geworden. Diese betrifft zwar derzeit nur einen Teilbereich der Entwicklungsforschung, wird in den nächsten Jahren aber die Inhalte und die Organisationsstruktur der Entwicklungsforschung in Europa wesentlich beeinflussen. Eine Positionierung der Entwicklungsforschung in Österreich erscheint daher sinnvoll und wichtig.
Das Symposium in Mattersburg
Von 25. bis 27. Oktober 2007 werden der Mattersburger Kreis, die ÖFSE, das Projekt Internationale Entwicklung an der Universität Wien sowie das Paulo Freire Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung gemeinsam ein Symposium zum Thema "Entwicklungsforschung" veranstalten. An die Ursprünge des Mattersburger Kreises erinnernd, wird das Symposium in Mattersburg stattfinden. Die Vortagung zu diesem Symposium widmet sich der praktischen und politischen Dimension der Entwicklungsforschung.
Leitfragen der Vortagung
- Welche Aufgabe hat Entwicklungsforschung? Was ist Entwicklungsforschung und was kann sie heute wissenschaftlich und entwicklungspolitisch leisten?
- Was erwarten Institutionen der Entwicklungspolitik & Entwicklungszusammenarbeit von Entwicklungsforschung?
- Wie nähert sich Forschung in und aus Ländern der Peripherie den entsprechenden Fragestellungen?
- Welche Strategien der Entwicklungsforschung verfolgt die Europäische Union?
- Welche Rezeption der Entwicklungsforschung lässt sich in der Geschichte der Entwicklungspolitik beobachten?
- Was kann Entwicklungsforschung als Ideologiekritik in die Entwicklungspolitik einbringen?
TrägerInnen der Vortragung
• Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten
• ÖFSE – Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung
• Projekt Internationale Entwicklung an der Universität Wien
• Paulo Freire Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung
• kef - Kommission für Entwicklungsfragen der Österreichische Akademie der Wissenschaften
Zielgruppe
EntscheidungsträgerInnen und Involvierte in Entwicklungspolitik & Entwicklungszusammenarbeit sowie an Entwicklungsfragen interessierte WissenschafterInnen.
Ziel
Sichtweisen auf Entwicklungsforschung und Meinungen dazu artikulieren und sichtbar machen.
Programm
Bitte entnehmen Sie die Programminformationen den beigelegten Foldern in deutscher (pdf, 157.04 KB) oder englischer (pdf, 150.75 KB) Sprache.
Dokumentation
Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier ... (externer Link zu pdf-file, 0,5 MB)
Bericht der Veranstaltung
Mehr Selbstvertrauen für die österreichische Entwicklungsforschung
Details
Zeit: Mi., 17. Oktober 2007, 10.00 – 17.00 Uhr;
Ort: Großer Sitzungssaal der Sektion VII, Herrengasse 13, 1010 Wien
Sprachen: Zweisprachige Veranstaltung in Deutsch und Englisch, ohne Übersetzung; mit Flüsterübersetzung für die englischsprachigen ReferentInnen.
Weitere Details sowie Anmeldemöglichkeit (ab September) finden sich auf der Website zum Symposium: http://www.entwicklungsforschung.at
Kein Teilnahmebeitrag.
Finanzierung
Die Realisierung erfolgt in Kooperation mit dem BMeiA - Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten sowie mit finanzieller Unterstützung durch: