Roma

Prunk und Elend des Roma-Diskurses

Ein Kommentar von Katrin Aiterwegmair.

Am 8. April, dem internationalen Tag der Roma, widmete sich eine Diskussionsveranstaltung im Parlament den Aktivitäten und Herausforderungen bezüglich der Inklusion der Roma in Österreich. Im Zentrum der Diskussion von Regierungs- und NGO-VertreterInnen stand der Zugang zu Beschäftigung und Bildung, aber auch die Notwendigkeit gegen Anti-Ziganismus vorzugehen.

Identitätsfindung am Rande der Mehrheitsgesellschaft

Roma stehlen, werden diskriminiert, leben in armen Verhältnissen im gängigen politischen Diskurs wird Roma mit unterschiedlich negativen Wörtern assoziiert. Ein  außergewöhnlicher Diskussions- und Konzertabend im Club Ost spielte mit einem positiven Stereotyp: Musik.

20.04.2011 | Katharina Auer mehr lesen

Roma in der Europäischen Union

Hannes Hofbauer ist Journalist und gilt als Experte für die sozialpolitische Lage in Osteuropa. In seinem Vortrag am 9. November 2010 im Amerlinghaus zeigte er Missstände auf und versuchte diese zu erklären.

Mapping the Invisible

article_987_mapping_the_invisible_120.jpg Dass das Thema Roma in aller Öffentlichkeit steht, mag derzeit an der Politik einiger europäischer Staaten liegen. Jedoch gibt es auch eine positive und konstruktive Art mit dieser Thematik umzugehen, wie der Bildband Mapping the Invisible EU-Roma Gypsies zeigt.

Roma und die Kirche(n)

Mit dem Bericht zum Vortrag Antiziganismus und die Kirche wurde bereits ein kleiner Einblick in die Rolle der Kirche im Umgang mit Roma und Sinti geboten. Näher beleuchtet wird die ambivalente Rolle der Kirche im Buch Antiziganismus und Religion von Gernot Haupt.

25.06.2010 | Laura Köfler mehr lesen

Antiziganismus und die Kirche

Am 31. Mai 2010 sprach Gernot Haupt, Theologe und Pädagoge aus Kärnten, im Otto-Mauer-Zentrum über Vorurteile und Ausgrenzungsmechanismen (von Seiten der Kirche), mit denen sich Roma und Sinti nicht nur in Österreich konfrontiert sehen.

10.06.2010 | Laura Köfler mehr lesen

Katzenstreu

In der Erzählung Katzenstreu verarbeitet der Autor Stefan Horvath das Attentat vom 4. Februar 1995, bei dem vier Roma aus Oberwart im Burgenland, darunter einer seiner Söhne, ihr Leben verloren.

02.06.2010 | Koshina Switil mehr lesen

Roma-Sein in Serbien exkludiert sein

Schlechte Wohnbedingungen, fehlende Gesundheitsversorgung, unzureichende (Aus-) Bildung, hohe Arbeitslosigkeit und alltägliche rassistische Übergriffe Rahmenbedingungen der Lebensrealitäten von Roma in Serbien.

Roma in Österreich II

Zahlreiche Roma haben mit Diskriminierungen zu kämpfen. Der Teufelskreis gesellschaftlicher Benachteiligung beginnt meist schon in der Schule aufgrund des fehlenden Muttersprachenunterrichts.

Roma in Österreich I

Eine internationale Minderheit mit langer Geschichte, so könnte man das Volk der Roma bezeichnen. Im Rahmen des Projektes "Ungleiche Vielfalt" sind Roma als SchülerInnen und als MultiplikatorInnen beteiligt, in Wien wie in Serbien.

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