Christina Haslehner

Emmanuel Mbolela: Mein Weg vom Kongo nach Europa.

article_1580_weg_vom_kongo_nach_europa_120.jpg Buchpräsentation und Diskussion in Innsbruck und Linz.

Emmanuel Mbolela ist weit gereist: Seine Flucht aus der Demokratischen Republik Kongo führte ihn durch eine Vielzahl afrikanischer Länder nach Marokko und schließlich in die Niederlande. Am 11. Juni las er aus seinem gerade im Mandelbaum Verlag erschienen Buch im Innsbrucker Begegnungsbogen, am 13. Juni im Kepler Salon in Linz.

Vom guten Leben auf leichtem Fuß

Die Ressourcen, die uns unsere Erde bietet, sind begrenzt und dennoch nimmt die Ausbeutung kein Ende. Wie schlecht es tatsächlich um unseren Planeten steht und was wir tun können, um unser tägliches Leben nachhaltiger und fairer zu gestalten, darüber berichtete Michael Schwingshackl am 5. Mai im Kepler Salon in Linz.

Kein Recht auf Menschenrechte für NäherInnen in Bangladesch?

article_1529_naeherinnen_bangladesch_120.jpg Wer heute in Österreich billige Kleidung kaufen möchte, muss nicht lange suchen. Doch was uns die Angebotsschilder verheimlichen: Der wahre Preis für die Billigtextilien ist hoch. Manchmal übersteigt er sogar hunderte Menschenleben. Über "tödliche Nähfabriken und den Kampf für menschenwürdige Arbeitsbedingungen" in Bangladesch berichteten Rokeya Rafique und Babul Akther am 6. Mai im Linzer luft*raum.

Nossa Copa? Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien bleibt umstritten

Im Juni 2014 startet die Fußball-Weltmeisterschaft (WM) der Männer in Brasilien, doch gerade im Gastgeberland blicken viele Menschen dem Großereignis mit gemischten Gefühlen entgegen. Mit einer "Fußballnation zwischen Begeisterung und Protest" befassten sich die TeilnehmerInnen der Diskussion des Club 2x11, die am 10. April in der Hauptbücherei am Gürtel in Wien stattfand.

"Es gibt keinen Müll, es gibt nur Recyclingmaterial" - die Catadores in Brasilien

Die Bewegung der MüllsammlerInnen hat sich in Brasilien zu einer der wichtigsten Bewegungen des Landes entwickelt. Ihre Situation - nicht zuletzt im Lichte der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft (WM) - war zentrales Thema des Austauschtreffens der Dreikönigsaktion mit Luciano Marcos und Jaqueline Rutkowsky am 9. Oktober 2013.

Ernährung und Landwirtschaft neu denken

Welche Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik wollen wir und wie können Änderungen aussehen? Darum dreht sich das Konzept der Ernährungssouveränität. Am 11. Juni 2013 fand an der Universität für Bodenkultur eine Podiumsdiskussion zu den Chancen und Grenzen von Ernährungssouveränität statt.

Gezwungen zu gehen, am Ankommen gehindert

Rassismus ist ein Problem, das auch Österreich betrifft. Mit aktuellen Alltagsrassismen und der Afrodiaspora in verschiedenen Ländern, aber auch mit Sklaverei und Missionierung vergangener Zeiten befassten sich am 6. Juni 2013 die DiskutantInnen der Veranstaltung "Erzwungene Diaspora - Gezwungen zu gehen, am Ankommen gehindert" im Wien Museum.

Vom Recht auf Asyl

Die Situation von AsylwerberInnen in Österreich ist nicht leicht. Das zeigen auch die Proteste der letzten Monate in Wien, die durch eine große Medienpräsenz begleitet wurden. Am 3. Juni 2013 veranstaltete das Depot und das "Amnesty International Studi Netzwerk Wien" eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema.

Die entwicklungspolitischen (Neben-)Wirkungen von Bildung

Zur Wirkung von Bildung gibt es zahlreiche Studien. Margarita Langthaler hat einige davon analysiert und ihre Ergebnisse bei der Veranstaltung "ie.talks" am 17. April 2013 im Institut für Afrikanistik vorgestellt.

Binnenflucht und Gewalt in Kolumbien

Wie gehen Menschen mit gewaltsamer Vertreibung um? Mirjam Ohr stellte bei der Veranstaltungsreihe des Instituts für Internationale Entwicklung "ie.talks" am 10. April 2013 im Institut für Afrikanistik ihre Diplomarbeitsforschung mit vertriebenen Frauen in Kolumbien vor.

Bildung in Österreich - sehr gut oder ungenügend?

In einem zweitägigen Symposium wurde am 11. und 12. April 2013 im Institut für Höhere Studien (IHS) der Nationale Bildungsbericht Österreich 2012 vorgestellt. Zahlreiche Vortragende fassten Kapitel zusammen, kommentierten Beiträge und diskutierten mit einem engagierten Publikum.

Jugendkultur in der Krise?

article_1354_schulheft_147_120.jpg Was bedeutet es, im 21. Jahrhundert jung zu sein und welche Rolle spielen Jugendkulturen im aktuellen Zeitalter? Damit beschäftigen sich die AutorInnen der Ausgabe 147 des Schulheftes und versuchen, den Begriff der Jugendkultur zu definieren, aber auch zu entmystifizieren.

Wie viel Kultur braucht Entwicklung? Teil 2

Bei der Veranstaltung "Kulturarbeit im internationalen Kontext" des Instituts für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) am 9. März 2013 wurden auch zwei Praxisbeispiele vorgestellt. Darin spiegelten sich sowohl die angesprochenen Problematiken als auch die Hoffnungen in Bezug auf Kultur und Entwicklung wieder. Die abschließende Diskussion warf einige Grundsatzfragen auf.

Wie viel Kultur braucht Entwicklung? Teil 1

Kunst, Kultur und Entwicklung waren die Schlagwörter einer Veranstaltung des Instituts für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) am Samstagnachmittag, den 9. März 2013. Fünf Vortragende sprachen aus unterschiedlichen Blickwinkeln über die Thematik.

Wer Beton sät, wird Zorn ernten

article_1322_navarro_120.jpg So lautet der Titel des neuen Buches von Luis Hernández Navarro, welches kürzlich im Unrast Verlag erschienen ist. Es handelt von der starken Umweltzerstörung in Mexiko und dem unermüdlichen Widerstand der betroffenen Bevölkerung. Das umfassende Werk macht Verstecktes sichtbar und zeigt, wie wichtig Engagement ist.

Tiere essen - entwicklungspolitische Perspektiven

Der Konsum von Fleisch- und Tierprodukten wächst weltweit. Welche Auswirkungen das auf Welternährung, Klima und Umwelt hat und welche Alternativen möglich wären, darüber wurde bei einer Veranstaltung des Südwind Magazins am 17. Oktober 2012 diskutiert.

Widerstand in Mexiko wird sichtbar

Der fortschreitende Raubbau an der Natur bedroht in Mexiko vor allem die ärmsten Teile der Bevölkerung. Luis Hernández Navarro berichtet in seinem neuen Buch über diese Missstände und über den Widerstand mexikanischer Bäuerinnen und Bauern. Am 15. Oktober 2012 stellte er sein Werk im Afro-Asiatischen Institut in Wien vor.

Der brasilianische Wohlfahrtsstaat ein Erfolgsmodell in Zeiten der Krise? Teil 2

article_1177_freitag.2011-25_120.jpg Seinen Vortrag beendete Marcio Pochmann mit der Benennung der zwei größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Kommentiert wurden seine Worte aus Perspektive der politischen Bildung und der Entwicklungspolitik.

Der brasilianische Wohlfahrtsstaat ein Erfolgsmodell in Zeiten der Krise? Teil 1

article_1176_entwicklungstagung.marcio_120.jpg Den Eröffnungsvortrag der 5. österreichischen Entwicklungstagung hielt am Freitag, den 14. Oktober 2011, ein Gast aus Brasilien: Marcio Pochmann berichtete über die Erfahrungen des lateinamerikanischen Landes mit dem Wohlfahrtsstaat.

Armin Staffler erzählt vom Theater der Unterdrückten II

Im zweiten Teil des Interviews geht es darum, wie Theater als Forschungsmethode eingesetzt werden kann und welche Motivation hinter seinem Buch steht.

Armin Staffler erzählt vom Theater der Unterdrückten I

Armin Staffler ist Theaterpädagoge, Liedermacher und nun auch Autor des Buches Augusto Boal. Einführung. Im ersten Teil des Interviews erzählt er von seiner Beziehung zum Theater der Unterdrückten (TdU) und von seiner Arbeit als Theaterpädagoge in der Suchtprävention.

Augusto Boal. Einführung

article_929_boal_einfuehrung_cover.kl_120.jpg Eine Präsentation des Buches Augusto Boal. Einführung, in dem der Autor Armin Staffler seinen LeserInnen Einblicke in das durch Boal begründete Theater der Unterdrückten und in das Leben Augusto Boals gewährt.

Die Alservorstadt: grüne Lunge oder Asphaltwüste?

Im innerstädtischen Gebiet drängen sich Verkehrs-, Bau- und Erholungsflächen auf relativ engem Raum. Der Schutz vorhandener und die Schaffung neuer Grünräume ist dabei keine leichte Aufgabe.

Die Alservorstadt das Klinikenviertel

Mit ihrer langen Tradition als Ärzte- und Klinikenviertel verfügt die Alservorstadt über eine weitere Facette, die auch in vielen Straßennamen wie z.B. Lazarettgasse, Spitalgasse und Kinderspitalgasse zum Ausdruck kommt.

Die Alservorstadt als Ort sozialer Gegensätze

Nach der zweiten Türkenbelagerung von 1683 setzte die dichtere Bebauung der Alservorstadt ein. Mit dem Wachsen des Stadtteils wurden auch die sozialen Gegensätze sichtbarer. Ein Bild der Polarisierung entstand, das erst mit der Verdrängung ungeliebter Gesellschaftsteile wieder an Schärfe verlor.

Die Alservorstadt und ihre Anfänge

Das heterogene Stadtbild der Alservorstadt vereint heute moderne Architektur und historische Bauten und zeigt so eine ganz eigene Umgebung. Ein Blick zurück verrät die Anfänge des heute so kontrastreichen Raumes.

Was "Ökonomisierung der Bildung" meint

Dass die derzeitige Bildungssituation wenig zufrieden stellend ist, zeigen auch die aktuellen StudentInnen-Demonstrationen. Die Bedeutung und die Rolle von Bildung thematisierte Gerald Faschingeder im Rahmen eines Vortrags am Campus Altes AKH in Wien.

Im Kindergarten hat sichs ausgespielt PädagogInnen wehren sich!

PädagogInnen, BetreuerInnen, AssistentInnen und Eltern haben sich zusammengeschlossen. Sie wollen nicht mehr schweigen. Gemeinsam und lautstark treten sie nun für bessere Rahmenbedingungen in österreichischen Kindergärten ein.

Klima in der Krise: Politische Strategien in der Umsetzung

Die Klimasituation verschlimmert sich zunehmend und wenn jetzt nicht gehandelt wird, könnte es bald zu spät sein. Über mögliche Lösungsstrategien diskutierten Petra Bayr, Christiane Brunner, Franz Glaser, Manuel Graf und Dieter Drexel.

Ambitions, Realities and Challenges. A Review of European Development Policy

Unter diesem Titel lud die ÖFSE am 5. November 2009 zu einer Veranstaltung, die sich Interessen, Stärken, Schwächen, Rolle und Herausforderungen der EU-Entwicklungspolitik zum Thema machte.

Strategischer Leitfaden Umwelt und Entwicklung

Die enge Verbindung zwischen Umwelt- und Armutsfragen findet im entwicklungspolitischen Kontext zunehmend Anerkennung. Für die österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) ein Grund, sich verstärkt mit Umweltschutz auseinanderzusetzen.

Eröffnungszug der EU im Klimafinanzpoker. Wichtiger, aber nicht ausreichender Schritt für Kopenhagen

Der UN-Klimagipfel in Kopenhagen rückt näher, die formellen Vorverhandlungen sind mit dem Zusammentreffen in Barcelona abgeschlossen. Die EU hat sich nun auf ein Verhandlungsmandat für Kopenhagen geeinigt.

CARE - Handbuch zur Planung und Umsetzung von Projekten im Bereich Klimawandel

Klimawandel ist ein aktuelles Thema, das auch in der Entwicklungszusammenarbeit von großer Bedeutung ist. CARE entwickelte nun eine Methodik, um die Auswirkungen des Klimawandels zu erkennen und bietet damit einen praktischen Leitfaden zur Unterstützung von Projekten.

Stencils in Buenos Aires: ein Beispiel politischer Kunst? Teil V

Kurze Zeit nach dem vermehrten Auftreten kritischer Stencils und dem wachsenden Medieninteresse an ihnen, fanden aber auch kritisch zu betrachtende Entwicklungen statt: So werden nun auch StencilistInnen eingeladen, Ausstellungen in Galerien oder Museen zu gestalten.

Stencils in Buenos Aires: ein Beispiel politischer Kunst? Teil IV

Schablonengraffitis gestalten den öffentlichen Raum mit und tragen so zu einem lebendigen und kreativen Stadtbild bei, das sich der allgemeinen Kritik aussetzt. So sind sie ständiger Veränderung unterworfen und kämpfen gegen überdimensional große Werbeplakate um das Gesehenwerden.

Stencils in Buenos Aires: ein Beispiel politischer Kunst? Teil III

Vergleicht man die simplen Grafiken der Stencils mit einem Monet, drängt sich natürlich die Frage auf, ob das, was da so rapid an die Wand gesprüht wurde, denn überhaupt als Kunst bezeichnet werden kann/darf, oder ob es sich doch bloß um einen Akt der mutwilligen Beschädigung fremden Eigentums handelt.

Stencils in Buenos Aires: ein Beispiel politischer Kunst? Teil II

Vomito Attack ist nur eines von vielen Stencil-Kollektiven in Buenos Aire, das lokal als eines der politischsten gilt. Um das mögliche politische Potential von Stencils als eine etwas andere Kunstform aufzuzeigen, sollen einige seiner Arbeiten im Folgenden exemplarisch analysiert werden.

Stencils in Buenos Aires: ein Beispiel politischer Kunst? Teil I

Von den Einen als Schmierereien oder mutwillige Sachbeschädigung abgetan, von den Anderen als künstlerische Form des Ausdrucks, Protests und der Kommunikation geschätzt, bewegen sich Stencils in öffentlichen Meinungen irgendwo zwischen Vandalismus und politischer Kunst. Eine fünfteilige Artikelserie widmet sich diesen außergewöhnlichen Graffitis.
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