Katrin Aiterwegmair
Forumtheater und Demokratie in Indien
Jana Sanskriti in Indien ist die weltweit größte „Theater der Unterdrückten“-Bewegung neben Brasilien, der Geburtsstätte dieser Theaterform. Sanjoy Ganguly, Mit-Initiator der Bewegung, erzählt mit Geschichten die Geschichte von Jana Sanskriti. Er gibt tiefen Einblick in seine Erlebnisse, sein Wissen und Reflexionen. Birgit Fritz, die mit Ganguly seit 2005 zusammenarbeitet, machte seinen reichen Erfahrungsschatz nun auch für den deutschs...
Hautbleichen in Tansania: Verkörperte Machtverhältnisse
Katharina Fritsch präsentierte am 16. November 2011 in der ÖFSE-Bibliothek ihre Diplomarbeit, in der sie sich mit der Reproduktion von Machtverhältnissen durch die Praxis des Hautbleichens in Tansania beschäftigte. Der Vortrag war Teil der Reihe “Framework Gender“, die von der Frauensolidarität in Kooperation mit dem Institut für Internationale Entwicklung veranstaltet wird.“How to come close to the people” – Workshop 6
Daniel Keftassa ist Agronom und Entwicklungsberater aus Äthiopien. Wie es ihm gelingt, die Bedürfnisse und Interessen der lokalen Bevölkerung in Projekten aufzugreifen und was hinter dem „community based approach“ steckt, erzählte er auf der 5. Entwicklungstagung.Auftakt zur Entwicklungstagung – die Eröffnung
Wie Gemeinwohl zu entwickeln ist und welche Rolle der Staat im Entwicklungsdiskurs einnimmt – diese Fragen stellten sich die ReferentInnen und TeilnehmerInnen der 5. Entwicklungstagung am vergangenen Wochenende. Einleitend stellte Andreas Novy jene spannenden Fragen vor, die für die Vorbereitungsgruppe der Tagung leitend waren.
Hakan Gürses über Politische Bildung, Staat und Gemeinwohl
Hakan Gürses ist Mitglied der Vorbereitungsgruppe der 5. Entwicklungstagung. Er betrachtet die Thematik “Gemeinwohl entwickeln: Der Staat zwischen Gemeinschaft und Weltgesellschaft“ von einer kritischen Warte. Seine Perspektiven dazu und zur Politischen Bildung hat Katrin Aiterwegmair in einem persönlichen Gespräch kennen gelernt und zusammengefasst."InExActArt" – der Erfahrungsschatz von Birgit Fritz in Buchform
Die Theateraktivistin Birgit Fritz hat ihr über viele Jahre gesammeltes Wissen über das Theater der Unterdrückten in ihrem neuen Buch "InExActArt" festgehalten. Der Untertitel "Ein Handbuch zur Praxis des Theaters der Unterdrückten" betont die besondere Eignung des Buches für die praktische Anwendung. Es kommen aber auch theoretische Aspekte dieser politischen Theaterarbeit vor.
Good Governance, State Building, Resilience
Jan Pospisil und Ursula Werther-Pietsch diskutieren den ambivalenten Umgang der Entwicklungszusammenarbeit mit der Frage der Staatlichkeit in der ÖFSE-Publikation "Staat und Entwicklung". Katrin Aiterwegmair fasst den geschichtlichen Aufriss zusammen.Wolfram Schaffar: Staatlichkeit am Beispiel der Gesundheitsversorgung
Einer der HauptreferentInnen auf der Entwicklungstagung 2011, Wolfram Schaffar, beschäftigt sich mit Formen der Organisierung des Gemeinwohls, besonders der Gesundheitsversorgung. In einem Gespräch gab Schaffer Einblick in seine Forschungstätigkeiten und Zugänge zum (Wohlfahrts-)Staat, und somit einen Ausblick auf Themen der Entwicklungstagung im Oktober.Bolivien und Venezuela: Veränderung von unten und/oder oben?
Um das Verhältnis von sozialen Bewegungen und progressiven Regierungen ging es bei der Veranstaltung „Anders organisieren am Beispiel Lateinamerikas“, die von ENARA (European Network Against Racism Austria) und dem IWK (Institut für Wissenschaft und Kunst) in der Reihe „Systemwechsel“ organisiert wurde.Sinnliche Erkenntnis
Olivar Bendelak, Mitglied des Centro do Teatro do Oprimido in Rio de Janeiro, hielt von 29. - 31. Oktober 2010 einen Workshop zur „Ästhetik der Unterdrückten” in Porto, der von GAIAC (Grupo A I Artistico Cultural) organisiert wurde.Zur Vorstellung, bitte!
Hector Aristizabal leitete auf Einladung von Birgit Fritz vom Theater der Unterdrückten (TdU) Wien und Vera Rebl von DanceAbility im WUK vom 30. August bis 3. September 2010 einen Workshop zum Theater der Unterdrückten im Kontext von Konflikttransformation und Friedenserziehung.Freire und Boal: Die Pädagogik und das Theater der Unterdrückten
Paulo Freire und Augusto Boal haben um einiges mehr gemeinsam als ihre brasilianische Herkunft. Verknüpfungen und Parallelen sollen hier aufgezeigt werden.Solidarische Ökonomie zwischen Markt und Staat
Die Sackgasse, auf die das derzeitige Wirtschaftssystem zusteuert, wird immer offensichtlicher. Diese Beobachtung führt unweigerlich zur Frage, ob sich Wirtschaft nicht auch anders – sozialer, demokratischer und ökologischer – organisieren lässt. Theorie und Praxis solidarischer Ökonomie werden im JEP 2009/3 analysiert.Wie sozial kann Ökonomie sein?
Das Spannungsverhältnis von Ökonomie und Solidarität war Thema einer Podiumsdiskussion, die im Rahmen der Wiener Vorlesungen am 23. Juni 2009 stattfand.Popular Education, Solidarity-based Economy and Urban Development
Welche Erfahrungen gibt es zu Volksbildung, Solidarökonomie und Stadtentwicklung in Österreich und welche in Amerika? Wie sind diese aus heutiger Perspektive zu betrachten und was kann voneinander gelernt werden? Eine Podiumsdiskussion mit internationalen Gästen widmete sich am 13. Mai 2009 diesen Fragen.“Ein anderes Europa schaffen!“
Anlässlich der Wirtschaftskrise und den anstehenden EU-Wahlen fand am 4. Mai 2009 eine Podiumsdiskussion statt, bei der Vorschläge für ein soziales, ökologisches und demokratisches Europa besprochen wurden.Finanzordnung im Umbruch – Veränderung im Anbruch?
Die globale Finanzordnung steckt in der Krise. Was sind die tieferliegenden Ursachen dafür und welche Perspektiven und Handlungsräume zur Veränderung bietet die Finanzkrise? Dies sind die zentralen Fragen, die bei der Präsentation des Journals 1-2009 für Entwicklungspolitik mit dem Titel “Assessing the transformation of global finance“ aufgeworfen wurden.Solidarökonomie Kongress 2009
An die 800 Menschen verschlug es am Wochenende vom 20.-22. Feber zum Solidarökonomie Kongress nach Wien. Dort wurde drei Tage lang gemeinsam diskutiert, reflektiert, gearbeitet, gegessen, getanzt und gelacht.Die Grenzen des Kapitalismus
Staaten versuchen derzeit zwanghaft, das System des Wachstums durch enorme Finanzspritzen am Leben zu erhalten. Andreas Exner, Christian Lauk und Konstantin Kulterer demonstrieren in ihrem Buch "Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern." jedoch eindrucksvoll, dass das Wachstum selbst Grund der Krise ist.
Das globalisierte Wachstum – eine Ideologie ohne Zukunft
Urs P. Gasche widersetzt sich dem globalen Wachstumsparadigma indem er die zerstörerischen Folgen des Wirtschaftswachstums aufzeigt: Es verdammt uns zur permanenten Steigerung von Arbeit und Konsum, zerstört unsere Lebensgrundlage und vertieft die Gräben zwischen Arm und Reich.Gramsci, Freire and Critical Education
Die Grüne Bildungswerkstatt Wien veranstaltete am 5. und 6. Dezember einen Workshop zum Thema “Gramsci, Freire and critical education“, zu dem sie als Referenten Carmel Borg und Peter Mayo aus Malta eingeladen hatte.Wem gehört, was übrig bleibt?
Am 5. November 2008 lud das Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) den Sozialwissenschafter und Theologen Wolfgang Sachs zu einer Diskussion über das Verhältnis von Ressourcenknappheit und Menschenrechten ein.Forum 1: Klima & Entwicklung
Dieses Forum beleuchtete den Klimawandel unter entwicklungspolitischen Gesichtspunkten und ging der Frage nach, ob der Emissionshandel, der auf Investitionen in Entwicklungsländern basiert, eine adäquate Antwort auf den Klimawandel ist.Eröffnung der Vierten Österreichischen Entwicklungstagung
Die Eröffnung der Entwicklungstagung am Freitag, 14. November 2008 bot eine interessante Einführung in das Thema "Wachstum – Umwelt – Entwicklung" in Form einer Podiumsdiskussion. So komplex wie das Thema ist, so vielseitig waren die Sichtweisen und Positionen.Vandana Shiva: Agrar-Industrie. Macht. Hunger.
Am 29. Oktober 2008 war die indische Umweltschützerin Vandana Shiva auf Einladung von Petra C. Gruber vom "Institut für Umwelt – Friede – Entwicklung" in Wien und stellte sich den Fragen des Journalisten und Buchautors Geseko von Lüpke.Seite: 1
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