Katrin Aiterwegmair

Ein kritischer Dialog zu Ernährungssouveränität

article_1777_food_sovereignity_120.jpg Am 23. und 24. Juni 2015 fand ein Symposium zu Ernährungssouveränität an der Universität für Bodenkultur (BOKU) statt, das mit Vorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion vielfältige Perspektiven und spannende Debatten zu Theorie und Praxis eines alternativen Lebensmittel- und Agrarsystems bot.

Aus Erfahrung klug werden

“Systematisierung von Erfahrungen” mag in seiner deutschen Übersetzung sperrig klingen (original: Sistematización de Experiencias), sein von der lateinamerikanischen Befreiungspädagogik geprägtes Grundkonzept ist aber recht einfach erklärt: Kollektives Lernen von der eigenen Praxis und für die eigene Praxis.

Nyéléni Austria - die Bewegung wächst

article_1535_13917355532_132f8ece31_k_120.jpg Vom 13. bis 17. April 2014 trafen sich 250 Menschen in Goldegg in Salzburg, um über die Zukunft unserer Ernährung und Landwirtschaft zu diskutieren und gemeinsame Perspektiven zu Ernährungssouveränität zu verwirklichen. Das erste Nyéléni Forum Österreichs war ein Anstoß für eine Bewegung hin zu selbstbestimmter, ökologischer Landwirtschaft. 

Prunk und Elend des Roma-Diskurses

Ein Kommentar von Katrin Aiterwegmair.

Am 8. April, dem internationalen Tag der Roma, widmete sich eine Diskussionsveranstaltung im Parlament den Aktivitäten und Herausforderungen bezüglich der Inklusion der Roma in Österreich. Im Zentrum der Diskussion von Regierungs- und NGO-VertreterInnen stand der Zugang zu Beschäftigung und Bildung, aber auch die Notwendigkeit gegen Anti-Ziganismus vorzugehen.

Kolumbien im Würgegriff des Freihandels

Trotz der ungleichen Machtverhältnisse zwischen KleinbäuerInnen und Multinationalen Konzernen beweisen jüngste Erfolge in Europa und Lateinamerika, dass Widerstand fruchtbar ist. Drei AktivistInnen aus Kolumbien berichteten am 24. März an der BOKU von ihren Erfahrungen im Kampf für Ernährungssouveränität.

Gärten der Hoffnung - Teil 2

Serbiens Landwirtschaft hat zwei Gesichter: Subsistenzwirtschaft versus industrielle Produktion. Letztere wird im Namen der Entwicklung enorm propagiert und expandiert. Die Fortsetzung dieser Artikelserie erörtert den globalen wirtschaftlichen und politischen Kontext der im ersten Teil beschriebenen Lebensrealitäten der Menschen in der Region Vojvodina.

Gärten der Hoffnung - Teil 1

Mit dem Projekt "Ungleiche Vielfalt" (2010-2012) wurde ein Prozess der gemeinsamen Suche von Wegen ländlicher Entwicklung in einer armen Region in der serbischen Vojvodina angestoßen. Elisabeth Ettmann und ich, Katrin Aiterwegmair, besuchten Serbien regelmäßig, organisierten Veranstaltungen und knüpften Kontakte - sowohl in Serbien als auch in Österreich. Die Früchte dieser Arbeit nehmen nun langsam konkrete Formen an.

"Wir bestimmen unseren Weg!" Alternative Perspektiven zur Entwicklung in Serbien

Wie ist es möglich, dass ein Land, das vor ein paar Jahrzehnten noch ein prosperierender ArbeiterInnenselbstverwaltungsstaat war, heute ökonomisch zerstört und sozial disparat ist? Wie kann es sein, dass in einer Region, die als "Kornkammer" bekannt ist, ein beträchtlicher Bevölkerungsanteil sich die Lebensmittel nicht mehr leisten kann? Und welche alternativen Perspektiven könnten Wege der Veränderung eröffnen?

Jana Sanskriti: Ein Theater bewegt sich um die Welt

Das Buch Forumtheater und Demokratie in Indien von Sanjoy Ganguly wurde von Birgit Fritz ins Deutsche übersetzt und herausgegeben. Dies war Anlass für eine Podiumsdiskussion und Buchpräsentation im C3 am 30. Jänner 2012. Die Herausgeberin diskutierte mit Gerald Faschingeder, der auch einen Beitrag in dem Buch verfasst hat, und der Theaterethnologin Eva Wallensteiner unter anderem die Entstehung der sozialen Bewegung Jana Sanskriti und die Wirkung...

Forumtheater und Demokratie in Indien

article_1223_cover_ganguly-buch_120.png Jana Sanskriti in Indien ist die weltweit größte Theater der Unterdrückten-Bewegung neben Brasilien, der Geburtsstätte dieser Theaterform. Sanjoy Ganguly, Mit-Initiator der Bewegung, erzählt mit Geschichten die Geschichte von Jana Sanskriti. Er gibt tiefen Einblick in seine Erlebnisse, sein Wissen und Reflexionen. Birgit Fritz, die mit Ganguly seit 2005 zusammenarbeitet, machte seinen reichen Erfahrungsschatz nun auch für den deutschsprachigen Ra...

Hautbleichen in Tansania: Verkörperte Machtverhältnisse

Katharina Fritsch präsentierte am 16. November 2011 in der ÖFSE-Bibliothek ihre Diplomarbeit, in der sie sich mit der Reproduktion von Machtverhältnissen durch die Praxis des Hautbleichens in Tansania beschäftigte. Der Vortrag war Teil der Reihe Framework Gender, die von der Frauensolidarität in Kooperation mit dem Institut für Internationale Entwicklung veranstaltet wird.

How to come close to the people Workshop 6

Daniel Keftassa ist Agronom und Entwicklungsberater aus Äthiopien. Wie es ihm gelingt, die Bedürfnisse und Interessen der lokalen Bevölkerung in Projekten aufzugreifen und was hinter dem community based approach steckt, erzählte er auf der 5. Entwicklungstagung.

Auftakt zur Entwicklungstagung die Eröffnung

article_1178_entwicklungstagung.freita_120.jpg Wie Gemeinwohl zu entwickeln ist und welche Rolle der Staat im Entwicklungsdiskurs einnimmt diese Fragen stellten sich die ReferentInnen und TeilnehmerInnen der 5. Entwicklungstagung am vergangenen Wochenende. Einleitend stellte Andreas Novy jene spannenden Fragen vor, die für die Vorbereitungsgruppe der Tagung leitend waren.

Hakan Gürses über Politische Bildung, Staat und Gemeinwohl

Hakan Gürses ist Mitglied der Vorbereitungsgruppe der 5. Entwicklungstagung. Er betrachtet die Thematik Gemeinwohl entwickeln: Der Staat zwischen Gemeinschaft und Weltgesellschaft von einer kritischen Warte. Seine Perspektiven dazu und zur Politischen Bildung hat Katrin Aiterwegmair in einem persönlichen Gespräch kennen gelernt und zusammengefasst.

"InExActArt" der Erfahrungsschatz von Birgit Fritz in Buchform

article_1166_inexactart_120.jpeg Die Theateraktivistin Birgit Fritz hat ihr über viele Jahre gesammeltes Wissen über das Theater der Unterdrückten in ihrem neuen Buch "InExActArt" festgehalten. Der Untertitel "Ein Handbuch zur Praxis des Theaters der Unterdrückten" betont die besondere Eignung des Buches für die praktische Anwendung. Es kommen aber auch theoretische Aspekte dieser politischen Theaterarbeit vor.

Good Governance, State Building, Resilience

Jan Pospisil und Ursula Werther-Pietsch diskutieren den ambivalenten Umgang der Entwicklungszusammenarbeit mit der Frage der Staatlichkeit in der ÖFSE-Publikation "Staat und Entwicklung". Katrin Aiterwegmair fasst den geschichtlichen Aufriss zusammen.

Wolfram Schaffar: Staatlichkeit am Beispiel der Gesundheitsversorgung

Einer der HauptreferentInnen auf der Entwicklungstagung 2011, Wolfram Schaffar, beschäftigt sich mit Formen der Organisierung des Gemeinwohls, besonders der Gesundheitsversorgung. In einem Gespräch gab Schaffer Einblick in seine Forschungstätigkeiten und Zugänge zum (Wohlfahrts-)Staat, und somit einen Ausblick auf Themen der Entwicklungstagung im Oktober.

Bolivien und Venezuela: Veränderung von unten und/oder oben?

Um das Verhältnis von sozialen Bewegungen und progressiven Regierungen ging es bei der Veranstaltung Anders organisieren am Beispiel Lateinamerikas, die von ENARA (European Network Against Racism Austria) und dem IWK (Institut für Wissenschaft und Kunst) in der Reihe Systemwechsel organisiert wurde.

Sinnliche Erkenntnis

Olivar Bendelak, Mitglied des Centro do Teatro do Oprimido in Rio de Janeiro, hielt von 29. - 31. Oktober 2010 einen Workshop zur Ästhetik der Unterdrückten in Porto, der von GAIAC (Grupo A I Artistico Cultural) organisiert wurde. 

Zur Vorstellung, bitte!

Hector Aristizabal leitete auf Einladung von Birgit Fritz vom Theater der Unterdrückten (TdU) Wien und Vera Rebl von DanceAbility im WUK vom 30. August bis 3. September 2010 einen Workshop zum Theater der Unterdrückten im Kontext von Konflikttransformation und Friedenserziehung.

Freire und Boal: Die Pädagogik und das Theater der Unterdrückten

Paulo Freire und Augusto Boal haben um einiges mehr gemeinsam als ihre brasilianische Herkunft. Verknüpfungen und Parallelen sollen hier aufgezeigt werden.

Solidarische Ökonomie zwischen Markt und Staat

Die Sackgasse, auf die das derzeitige Wirtschaftssystem zusteuert, wird immer offensichtlicher. Diese Beobachtung führt unweigerlich zur Frage, ob sich Wirtschaft nicht auch anders sozialer, demokratischer und ökologischer organisieren lässt. Theorie und Praxis solidarischer Ökonomie werden im JEP 2009/3 analysiert.

Wie sozial kann Ökonomie sein?

Das Spannungsverhältnis von Ökonomie und Solidarität war Thema einer Podiumsdiskussion, die im Rahmen der Wiener Vorlesungen am 23. Juni 2009 stattfand.

Popular Education, Solidarity-based Economy and Urban Development

Welche Erfahrungen gibt es zu Volksbildung, Solidarökonomie und Stadtentwicklung in Österreich und welche in Amerika? Wie sind diese aus heutiger Perspektive zu betrachten und was kann voneinander gelernt werden? Eine Podiumsdiskussion mit internationalen Gästen widmete sich am 13. Mai 2009 diesen Fragen.

Ein anderes Europa schaffen!

Anlässlich der Wirtschaftskrise und den anstehenden EU-Wahlen fand am 4. Mai 2009 eine Podiumsdiskussion statt, bei der Vorschläge für ein soziales, ökologisches und demokratisches Europa besprochen wurden.

Finanzordnung im Umbruch Veränderung im Anbruch?

Die globale Finanzordnung steckt in der Krise. Was sind die tieferliegenden Ursachen dafür und welche Perspektiven und Handlungsräume zur Veränderung bietet die Finanzkrise? Dies sind die zentralen Fragen, die bei der Präsentation des Journals 1-2009 für Entwicklungspolitik mit dem Titel Assessing the transformation of global finance aufgeworfen wurden.

Solidarökonomie Kongress 2009

An die 800 Menschen verschlug es am Wochenende vom 20.-22. Feber zum Solidarökonomie Kongress nach Wien. Dort wurde drei Tage lang gemeinsam diskutiert, reflektiert, gearbeitet, gegessen, getanzt und gelacht.

Die Grenzen des Kapitalismus

article_804_exner_et_al_21_120.jpg Staaten versuchen derzeit zwanghaft, das System des Wachstums durch enorme Finanzspritzen am Leben zu erhalten. Andreas Exner, Christian Lauk und Konstantin Kulterer demonstrieren in ihrem Buch "Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern." jedoch eindrucksvoll, dass das Wachstum selbst Grund der Krise ist.

Das globalisierte Wachstum eine Ideologie ohne Zukunft

Urs P. Gasche widersetzt sich dem globalen Wachstumsparadigma indem er die zerstörerischen Folgen des Wirtschaftswachstums aufzeigt: Es verdammt uns zur permanenten Steigerung von Arbeit und Konsum, zerstört unsere Lebensgrundlage und vertieft die Gräben zwischen Arm und Reich.

Gramsci, Freire and Critical Education

Die Grüne Bildungswerkstatt Wien veranstaltete am 5. und 6. Dezember einen Workshop zum Thema Gramsci, Freire and critical education, zu dem sie als Referenten Carmel Borg und Peter Mayo aus Malta eingeladen hatte.

Wem gehört, was übrig bleibt?

Am 5. November 2008 lud das Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) den Sozialwissenschafter und Theologen Wolfgang Sachs zu einer Diskussion über das Verhältnis von Ressourcenknappheit und Menschenrechten ein.

Forum 1: Klima & Entwicklung

Dieses Forum beleuchtete den Klimawandel unter entwicklungspolitischen Gesichtspunkten und ging der Frage nach, ob der Emissionshandel, der auf Investitionen in Entwicklungsländern basiert, eine adäquate Antwort auf den Klimawandel ist.

Eröffnung der Vierten Österreichischen Entwicklungstagung

Die Eröffnung der Entwicklungstagung am Freitag, 14. November 2008 bot eine interessante Einführung in das Thema "Wachstum Umwelt Entwicklung" in Form einer Podiumsdiskussion. So komplex wie das Thema ist, so vielseitig waren die Sichtweisen und Positionen.

Vandana Shiva: Agrar-Industrie. Macht. Hunger.

Am 29. Oktober 2008 war die indische Umweltschützerin Vandana Shiva auf Einladung von Petra C. Gruber vom "Institut für Umwelt Friede Entwicklung" in Wien und stellte sich den Fragen des Journalisten und Buchautors Geseko von Lüpke.

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