eigene Publikationen

16.10.2008 |
Das Paulo Freire Zentrum gibt eine Reihe von Texten in unterschiedlichen Editionen heraus bzw. wirkt an ihrer Herausgabe mit. Diese werden hier vorgestellt. Weiters wurde eine eigene Publikationsschiene unter dem Titel "Aktion & Reflexion" eröffnet.
Ökonomisierung der Bildung (GEP Band 5)
Tendenzen, Strategien, Alternativen
Paulo Freire Zentrum, Österr. HochschülerInnenschaft (Hg.)
Mandelbaum Verlag Wien, 2005

Bildung nährt das Hoffen auf Befreiung und zementiert zugleich soziale Ungleichheiten. So bewegt sie sich seit jeher in einem Spannungsfeld zwischen Emanzipation und Herrschaft. In den letzten Jahren mehrten sich jedoch die Zeichen, dass Bildung auf Fragen der ökonomischen Verwertbarkeit zurechtgestutzt wird. Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche schreitet ungebremst voran und bewirkt tiefgreifende Veränderungen in den Gesellschaften des Nordens sowie des Südens. Die Folgen sind Einsparungen, Umstrukturierungen, Ausgliederungen und Privatisierungen. Wie sich diese Entwicklungen auf das Bildungswesen auswirken, wird im vorliegenden Band analysiert und benannt. Die Beiträge widmen sich sowohl den Mustern neoliberaler Bildungspolitik als auch den Fragen nach Alternativen. Wie kann eine demokratische Universität aussehen? Was macht emanzipatorische Bildung aus? Dazu scheint ein neues Verständnis der Begriffe Bildung und Öffentlichkeit notwendig. Denn ein kritischer Gegendiskurs zum Mainstream der Ökonomisierung braucht Gegenkonzepte.

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Paulo Freire heute (JEP XXIII 3-2007)
Zur Aktualität von Volksbildung und Befreiungspädagogik
Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten (Hg.), Mandelbaum Edition Südwind, 2007

Auch wenn das große Interesse an Volksbildung vorbei ist, so ist Paulo Freires Anliegen weiterhin aktuell: Sei es wenn es um die Ökonomisierung der Bildung oder die einseitige Ausrichtung von Bildung an Ausbildungsanforderungen des Profitsektors geht. Wie kann sich emanzipatorische Bildung unter diesen Bedingungen dem Anspruch stellen, Menschen als Subjekte ihres Handelns zu verstehen und sie dazu ermächtigen, ProtagonistInnen ihrer eigenen Geschichte zu werden? Diese Ausgabe des Journals für Entwicklungspolitik beleuchtet wie eine solche andere Bildung aussehen kann, auf die mit alten Konzepten wie jenem der Volksbildung gezielt wurde.

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Wisse, was du tust (JEP-Book 4)
Eine Reflexion über Entwicklung, Zivilgesellschaft und Repolitisierung.
Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten (Hg.), Südwind, Wien 2002

Im Oktober 2001 fand in Salzburg die Erste Gesamtösterreichische Entwicklungstagung statt, die sich dem Thema Zivilgesellschaft widmete. Was ist Zivilgesellschaft? Welche Rolle soll und kann sie in der Entwicklungspolitik spielen? Wie kann eine Repolitisierung der Zivilgesellschaft und der Entwicklungsdiskussion gelingen? Dieses Buch ist weit mehr als die bloße Dokumentation der Entwicklungstagung, denn die Tagung war nicht als singuläre Großveranstaltung konzipiert, sondern als integraler Bestandteil eines einjährigen Reflexionsprozesses.

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Junge Zugänge (JEP XX 1-2004)
Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten (Hg.), Mandelbaum Edition Südwind, 2004

Diese Nummer des Journals für Entwicklungspolitik stellt eine grundlegende wissenschaftstheoretische Frage: Was sind die Bedingungen der Möglichkeit von entwicklungsbezogener Forschung? Dieses JEP umfasst Texte junger WissenschafterInnen, die am Call for Papers zum Forum der JungforscherInnen bei der Zweiten Gesamtösterreichischen Entwicklungstagung im Dezember 2003 in Graz teilgenommen haben. Ihre Arbeiten wurden von einer dreiköpfigen Jury ausgewählt und von den AutorInnen auf der Tagung selbst präsentiert. Hier werden sie in voller Länge und leicht überarbeitetet einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Die Entwicklungstagung stand unter dem Motto "Globalisierung ent-wickeln", dieses wurde auch als einzige thematische Orientierung den JungforscherInnen zur Vorgabe gemacht.

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Eigentum anders
Beiträge junger ForscherInnen
Gerald Faschingeder und Veronika Wittmann (Hg.)
Trauner Verlag

Eigentum anders - so lautete der Titel, unter den die Dritte Österreichische Entwicklungstagung gestellt wurde, die im November 2005 an der Johannes Kepler Universität in Linz stattgefunden hat. Unter demselben Titel werden in dieser Publikation Texte junger WissenschafterInnen veröffentlicht, die im Rahmen der Entwicklungstagung erstmals präsentiert wurden. Die VeranstalterInnen der Entwicklungstagung - neben der Universität Linz die AGEZ (Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit) und das Paulo Freire Zentrum - wollten damit eine Diskussion über Grundfragen des Eigentums anregen.

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