Doch ist die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben der Menschen nicht eine Illusion, angesichts zunehmender weltpolitischer Konflikte und fundamentalistischer und rassistischer Bewegungen?
Die Kooperative Mittelschule Schopenhauerstraße (KMS 18) ist ein Ort des Zusammentreffens vielfältiger Kulturen; damit ist sie Schauplatz von Konflikten und Dialog gleichermaßen. Im Rahmen einer Podiumsveranstaltung wird den folgenden Fragen nachgegangen: Wozu braucht es den interkulturellen Dialog? Sind die Konflikte in der Gesellschaft und in der Schule nicht vielmehr Ergebnis von ungleichen Bildungs- und Arbeitsmarktchancen? Wie werden Konflikt und Dialog in der Gesellschaft erlebt und in der Schule gelebt? Welche Ansätze gibt es, die eigene Kultur selbstbewusst zu leben und gleichzeitig offen für andere zu bleiben?
Podiumsveranstaltung: Konflikt oder Dialog der Kulturen?
Göksel Yilmaz, Lehrer für den muttersprachlichen Zusatzunterricht in Türkisch an der KMS 18, und Gerald Faschingeder, Kulturwissenschafter und Direktor des Paulo Freire Zentrums, diskutieren im Rahmen einer Podiumsveranstaltung, moderiert von Erika Tiefenbacher, Direktorin der KMS 18.
Zeit: Mittwoch, 12.3.2008, 19:00
Ort: KMS 18, Schopenhauerstraße 79, 1180 Wien
Kooperation Hauptschule trifft Hochschule
Seit zwei Jahren kooperieren die Kooperative Mittelschule Schopenhauerstraße, die Wirtschaftsuniversität Wien und das Freire Zentrum im Rahmen des Projekts "Hauptschule trifft Hochschule".
Ziel dieses 2008 von der Stadt Wien unterstützten Projekts ist der Austausch und das gegenseitige Kennenlernen der Kulturen von "HochschülerInnen" und "HauptschülerInnen". Im Rahmen eines Projekts werden gemeinsam vielfältige Kulturen in der eigenen Stadt erforscht.
Weitere Informationen zum Projekt "Hauptschule trifft Hochschule".
Eine Dokumentationssendung zur Veranstaltung finden sie hier.







