Der 2012 erschienene Band „Ökonomie der internationalen Entwicklung. Eine kritische Einführung in die Volkswirtschaftslehre“ aus der Reihe Gesellschaft – Entwicklung – Politik (GEP) des Mattersburger Kreises für Entwicklungspolitik befasst sich mit den Grundzügen der Volkswirtschaft und beleuchtet diese aus der Perspektive der drei Paradigmen Neoklassik, Keynesianismus und politische Ökonomie.
Kimani Ng'ang'a Maruge ist 84 Jahre alt, als er im Radio erfährt, dass von Seiten der kenianischen Regierung nun Bildung für alle versprochen wird. Gleich am nächsten Morgen macht er sich auf zur Dorfschule, um seinen lang gehegten Wunsch, Lesen und Schreiben zu lernen, wahr werden zu lassen.
Von 14. bis 17. Mai 2013 findet im Votivkino heuer zum siebenten Mal die Ethnocineca statt. Auf dem Filmfest werden Dokumentarfilme mit ethnographischen Inhalten gezeigt. Die Autorin hat sich mit Nadja Haumberger und Marie-Christine Hartig, die beide das Filmfest mitorganisieren, getroffen und über Entstehungsgeschichte, Inhalte und Zielsetzungen der Ethnocineca gesprochen.
Vor dem Hintergrund, dass Bildungsgüter global aber auch lokal ungleich verteilt sind und dass Wohlhabende tendenziell zu höheren Bildungsabschlüssen und damit einflussreicheren Positionen gelangen, wurden am Abend des 25. April 2013 im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung rund 40 TeilnehmerInnen Impulsvorträge zur Situation des Bildungswesens in Österreich und in Äthiopien geboten. Ein Fokus lag dabei auf der Integration von Menschen mit Behinderungen.
Im Vorfeld der Filmtage "Stadt.Land.Flucht." wurde das Buch "Wissen und Entwicklung. Ein Reader zu Wissensproduktion und Entwicklungsforschung", das anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Kommission für Entwicklungsfragen (KEF) publiziert wurde, am 17. April 2013 in der Südwind Buchwelt präsentiert.
Zur Wirkung von Bildung gibt es zahlreiche Studien. Margarita Langthaler hat einige davon analysiert und ihre Ergebnisse bei der Veranstaltung „ie.talks“ am 17. Apr. 2013 im Institut für Afrikanistik vorgestellt.
Wie gehen Menschen mit gewaltsamer Vertreibung um? Mirjam Ohr stellte bei der Veranstaltungsreihe des Instituts für Internationale Entwicklung "ie.talks" am 10. Apr. 2013 im Institut für Afrikanistik ihre Diplomarbeitsforschung mit vertriebenen Frauen in Kolumbien vor.
Kann die universitäre Lehre in Zeiten der Ökonomisierung der Bildung noch zu kritischem Denken und emanzipativem Handeln befähigen? Dieser Fragestellung widmete sich Fanja Haybach in ihrer Diplomarbeit und analysierte die Situation in Bezug auf die Studienrichtung Internationale Entwicklung an der Universität Wien. Den Zusammenschnitt des Vortrages und der anschließenden Podiumsdiskussion vom 29. Oktober 2012 finden Sie hier.
Am 10. April 2013 fanden sich ca. 90 Interessierte in der Aula am Campus der Universität Wien zur Tagung „Migration(en) im Schulbuch“ ein, um sich die Ergebnisse des zwei Jahre zuvor angelaufenen Sparkling Science-Projektes anzuhören. Wissenschafterinnen des Ludwig Boltzmann Instituts untersuchten gemeinsam mit SchülerInnen und LehrerInnen Schulbücher auf die dort zu findenden Migrationsnarrative.
In einem zweitägigen Symposium wurde am 11. und 12. April 2013 im Institut für Höhere Studien (IHS) der Nationale Bildungsbericht Österreich 2012 vorgestellt. Zahlreiche Vortragende fassten Kapitel zusammen, kommentierten Beiträge und diskutierten mit einem engagierten Publikum.