Am 26. und 27. April 2012 lud der Runde Tisch Bildungszusammenarbeit (RT-BZA) zu einer Tagung im FH Campus Wien-Favoriten ein, um über entwicklungspolitische Aktivitäten der Hochschulen zu informieren und Anregungen zur Weiterentwicklung entwicklungspolitischer Aspekte in Lehre und Forschung im Rahmen von Internationalisierungsstrategien und hochschulpolitischen Zielsetzungen zu geben.
Im Rahmen des Themenschwerpunktes "Bildung im C3ntrum" des C3 - Centrum für Internationale Entwicklung stellte die Islam- und Erziehungswissenschaftlerin Felicitas Klingler am 23. April 2012 ihre Publikation über Gewalt gegen Frauen und feministische Bildungsarbeit in der osttürkischen Stadt Van vor.
Die neuste Ausgabe des Journals für Entwicklungspolitik mit dem Titel "Welfare Regimes in the Global South" wurde zum Anlass genommen, eine Podiumsdiskussion mit einigen der AutorInnen zu veranstalten. Am 24. April 2012 diskutierten Ingrid Wehr, Jeremy Seekings, Bernhard Leubolt und Sebastian Schublach (Moderator) im Karl-Renner-Institut aktuelle Entwicklungen zum Thema Wohlfahrtsstaat.
15 Jahre nach seinem Tod wurde nun in Brasilien ein Gesetz erlassen, das Paulo Freire zum „Patron der brasilianischen Bildung“ erklärt. Diese Ehrung seiner Person zeugt von der Aktualität seiner Ideen und des von ihm entworfenen Bildungskonzepts. Das Paulo Freire Zentrum berichtet gerne über diesen Akt der Wertschätzung.
Steffen Fritz vom "International Institute for Applied Systems Analysis" (IIASA) hielt am 11. April 2012 in der Reitschulgasse einen Vortrag zum Thema Landnutzung und Ernährungssicherheit. Die "Österreichische Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen" lud gemeinsam mit der ÖFSE und dem SID Vienna zu der Veranstaltung mit dem vielversprechenden Titel: "Food Security – The Global Perspective".
Wie ist es möglich, dass ein Land, das vor ein paar Jahrzehnten noch ein prosperierender ArbeiterInnenselbstverwaltungsstaat war, heute ökonomisch zerstört und sozial disparat ist? Wie kann es sein, dass in einer Region, die als "Kornkammer" bekannt ist, ein beträchtlicher Bevölkerungsanteil sich die Lebensmittel nicht mehr leisten kann? Und welche alternativen Perspektiven könnten Wege der Veränderung eröffnen?
Eine erst kürzlich veröffentlichte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kommt zu dem Schluss, dass MigrantInnen und ihre Kinder am Arbeitsmarkt diskriminiert werden. Auf die Situation in Österreich trifft dies in besonders hohem Ausmaß zu.
Im letzten Teil der Artikelserie legt Irene Etzersdorfer dar, wie sich der Staat zwischen Gemeinschaft und Weltgesellschaft ihres Erachtens verorten lässt. Dies führt sie letztendlich in die Entwicklungspolitik, wo sie über die Sinnhaftigkeit von Umverteilungen sowie über die Notwendigkeit von militärischen Interventionen reflektiert.
Am 20. März 2012 wurden die spezifischen Auswirkungen der aktuellen multiplen Krisen auf Frauen mit Gabriele Michalitsch (Universität Wien), Brigitte Reisenberger (FIAN), Gertrude Eigelsreiter-Jashari (Südwind NÖ) und Martina Neuwirth (VIDC) verdeutlicht und diskutiert. Veranstaltet wurde die Podiumsdiskussion vom Netzwerk Women in Development Europe (WIDE) im C3-Centrum für Internationale Entwicklung.
Wer ist für die Herstellung von Gemeinwohl verantwortlich? Wer definiert oder bestimmt eine gerechte Gesellschaft? Um wessen Interessen geht es? – Diesen Fragen nach den "Akteuren" des Gemeinwohls geht die Autorin in folgendem dritten Teil der Artikelserie nach. In dem Zusammenhang werden Prinzipien der Demokratie und der Partizipation diskutiert sowie der Einfluss psychischer Dispositionen thematisiert.